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Startschuss für Bildungsregion in Oldenburg

OB Krogmann und Ministerin Heiligenstadt unterzeichnen Kooperationsvertrag

Die Bildungsregion Stadt Oldenburg nimmt weiter Gestalt an. Nachdem der Rat der Stadt Oldenburg am 30. Mai 2016 die Einrichtung der Bildungsregion beschlossen hatte, wurde am heutigen Montag der Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Oldenburg und dem Land Niedersachsen unterschrieben. Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann trafen sich deshalb zur Unterzeichnung im Alten Rathaus. Für Kultusministerin Frauke Heiligenstadt ein wichtiger Schritt zu einer verbesserten Zusammenarbeit: „Ich freue mich, dass das Land Niedersachsen und die Stadt Oldenburg in Zukunft noch enger zusammenarbeiten werden. Beide Seiten kennen ihre gemeinsame Verantwortung für ein hochwertiges, qualitätsvolles Bildungsangebot vor Ort. Das ist die beste Basis für weitere Fortschritte im Bildungsbereich. Gute Bildungsangebote sind mitentscheidend für die Attraktivität und Stärke unserer Städte und Regionen. Aus diesem Grund ist es mir ein großes Anliegen, die niedersächsischen Kommunen in ihrem großen und vielfältigen Engagement für beste Lernbedingungen vor Ort zu unterstützen.“

Oberbürgermeister Krogmann sieht in der Einrichtung der Stelle viele Vorteile: „Die Bildungsregion setzt konsequent dort an, wo wir im Schul- und Bildungsbereich der Stadt Oldenburg seit Jahren wichtige Akzente setzen: Kooperation, Kommunikation und eine auch von kommunaler Seite aktiv gesteuerte Bildungspolitik.“

Eine Bildungsregion wird auf kommunale Initiative hin eingerichtet und gemeinsam von der Kommune und vom Land verantwortet. Ziel der Arbeit in einer Bildungsregion ist es, möglichst vielen Menschen durch ein abgestimmtes Bildungsangebot die größtmögliche Unterstützung in der Entwicklung einer gelingenden Bildungsbiografie zu bieten. Die genauen Schwerpunkte werden dabei jeweils vor Ort festgelegt.

Ein Schwerpunkt in der Bildungsregion Oldenburg liegt darin, die gute Kooperationspraxis zwischen Land und Kommune weiter zu vertiefen und die Einbindung in die bestehenden Strukturen der Zusammenarbeit (zum Beispiel die AG „Inklusion an Oldenburger Schulen“) zu befördern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, das kommunale Bildungsmonitoring zu stärken und weiter auszubauen. Der Fokus liegt dabei zunächst im schulischen Bereich und berücksichtigt besonders die Übergänge im Bildungssystem und die direkten Schnittstellen zur frühkindlichen und beruflichen Bildung.

Übernommen wird die Aufgabe von Klaus-Dieter Meyer, Lehrer an der BBS Wechloy in Oldenburg.

(Redaktion)


 


 

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