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Oldenburg

TGO wird Standort für „Start-up Zentrum“

Intensivcoaching für Start-ups in den Bereichen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“

Große Freude in Oldenburg und im TGO: Das Land Niedersachsen hat entschieden, Oldenburg als einen von landesweit sechs Standorten für ein sog. „Start-up Zentrum“ auszuwählen und mit einer finanziellen Förderung von insgesamt 200.000,- € für zwei Jahre zu unterstützen. Das vom TGO gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg, IHK und Universität eingereichte Konzept hat damit vollumfänglich überzeugt. Wirtschaftsminister Olaf Lies überreichte im TGO den Fördermittelbescheid an TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath.

Mit dem „Start-up Zentrum“ sollen vielversprechende Geschäftsideen, vornehmlich aus den Branchen „Energie“, „Klimaschutz“ und „Gesundheitswirtschaft“ durch ein auf 120 Tage befristetes, intensives Coaching auf einen perfekten Markteintritt vorbereiten. Die Teams erhalten in diesem Zeitraum kostenlose Räume im TGO, intensive Beratung, wertvolle Kontakte und idealerweise auch frisches Kapital, um ihre Ideen umzusetzen.

Wirtschaftsminister Olaf Lies dazu: „Niedersachsen ist das Land mit Energie. Bei uns im Norden findet in starkem Maße die Erzeugung von Energie aus Windenergie an Land und auf See statt. Dazu kommt die Produktion der Anlagen und damit eine hohe Wertschöpfung. Das schafft Arbeitsplätze und neue Innovationen. Die entscheidenden nächsten Schritte sind Speichertechnologien, die Digitalisierung der Energiewende und die Nutzung der erneuerbaren Energien für Mobilität, Wärme und industrielle Anwendungen. Diese Schwerpunkte entwickeln wir gezielt weiter. Gerade die Start-up-Szene in und um Oldenburg ist dynamisch und hat viel Potenzial. Wir wollen, dass junge, kreative Köpfe hier in der Region bleiben und aus guten Ideen erfolgreiche Unternehmen werden. Hier im Technologie- und Gründerzentrum finden sie bald kostenlose Räumlichkeiten sowie
professionelle Hilfe und Unterstützung. Ich freue mich insbesondere, dass auch die Oldenburger Wirtschaft dieses wegweisende Projekt aktiv unterstützt!“

TGO-Geschäftsführer Jürgen Bath ist hocherfreut: „Das ist eine wirklich tolle Nachricht. Mit Hilfe der Landesförderung, der Unterstützung unserer Gesellschafter und der Wirtschaft können wir nun die nächste Entwicklungsstufe des TGO einleiten. Dieses Angebot ist einzigartig in der Region und führt hier sicherlich zu einer neuen Wertschöpfung. Unser „Kernteam“, bestehend aus TGO, Wirtschaftsförderung, IHK und dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität (GIZ) hat gemeinsam ein tolles Konzept ausgearbeitet, das nun mit Leben gefüllt wird. Die ersten Teams können sich ab kommenden Frühjahr um die Aufnahme in unser „Start-up Zentrum“ bewerben und nach einem intensiven Auswahlprozess dann „durchstarten“.

„Unser TGO setzt jetzt noch einen drauf”, so TGO-Aufsichtsratsvorsitzender Bernhard Ellberg. „Seit nunmehr 16 Jahren bin ich Aufsichtsratsvorsitzender des TGO und dachte, wir hätten schon alles erreicht. Aber jetzt auch noch Start-up Zentrum zu sein, das ist absolute Spitze und wieder einmal ein Beweis für die hervorragende Arbeit des TGO-Teams um Herrn Bath“, lobt Ellberg.
Oldenburgs Erste Stadträtin Silke Meyn betont, „dass die Unterstützung für das Start-up Zentrum uns zeigt, wie gut Oldenburgs Ruf als Standort für Neugründungen inzwischen ist. Es ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zum bereits vorhandenen TGO. Darüber hinaus entwickeln wir in Uninähe einen neuen Technologiepark, der erfolgreiche Ausgründungen aufnehmen kann. Alles zusammen ergibt einen weiteren wichtigen Impuls für eine erfolgreiche wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den Zukunftsbranchen Energie und Gesundheitswirtschaft.“

Auch der Vizepräsident für Forschung und Transfer der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Martin Holthaus, äußert sich lobend: „Das „Start-up Zentrum Oldenburg ist ein großartiger Erfolg, der die Gründungsregion Oldenburg weiter stärken und auch das kürzlich bewilligte Projekt „Innovative Hochschule“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule hervorragend ergänzen wird.“

„Die Entscheidung der Landesregierung für ein Start-up Zentrum in Oldenburg stärkt die Gründerszene in Stadt und Umgebung. Die guten Rahmenbedingungen für Existenzgründer hier werden bestätigt und lassen sich damit ausbauen. Das ist eine gute Nachricht für die Wirtschaft in der ganzen Region!“, so Carola Havekost, Geschäftsführerin „Gründung und Förderung“ der Oldenburgischen IHK.

Roland Hentschel, stellv. Leiter der Wirtschaftsförderung und Vorsitzender des Oldenburger Energieclusters OLEC e.V. sagt: „Die Gründermetropole Oldenburg wird mit dem Start-up Zentrum entscheidend attraktiver: wer in Niedersachsen Gründungen z.B. im Bereich Digitalisierung der Energiewende plant, dem wird in Oldenburg jetzt alles geboten und ermöglicht. Auch der Zugang zu Unternehmen und Beteiligungskapital wird mit dem neuen Programm erleichtert. OLEC fördert seit langem die frühe Integration von Start-ups in das Netzwerk. Mit diesem Programm, das auch OLEC unterstützt, wird dieser Zugang beschleunigt. Eine win-win Situation für die Gründer, aber auch fürs Energienetzwerk, das TGO und letztlich insgesamt für die Wirtschaft in Oldenburg.

(Redaktion)


 


 

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