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Oldenburg

wigy Forum 2014: Zuwanderung Thema im Wirtschaftsunterricht - Migranten besser fördern

Der wigy e. V. hat sich in diesem Jahr mit seiner Jahresveranstaltung, dem wigy Forum, dem Thema Migration und Demografie verschrieben.

Unter der Überschrift "BegegnungsKulturen: Unternehmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel" begrüßte Vereinsvorstand Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) am Freitag, den 28. November ca. 120 Gäste in der Oldenburgische Landesbank AG (OLB).

Die Frage nach Migration, Integration und demografischem Wandel führe unweigerlich auch zu der Frage: "Wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?", sagte Brinker. EWE habe bereits seit Jahren sehr gute Erfahrungen mit Auszubildenden und Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft und Nationalität. Gleichzeitig ergreife der Konzern schon jetzt weitreichende Maßnahmen, um dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel und einer immer älter werdenden Belegschaft durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen, Angebote zur Gesundheitsförderung und durch aktives Demografiemanagement zu begegnen. An der Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leiste der wigy e.V. mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten, so Brinker. "Der demografische Wandel geht an keinem Unternehmen vorbei", sagte Hilger Koenig, ebenfalls Vorstandsmitglied beim wigy e. V. und Mitglied des Vorstands der Oldenburgische Landesbank AG (OLB). Daher müsse sich jedes Unternehmen bei Fragen der Qualifikation und Bildung auch selbst in der Pflicht sehen. Bereits seit 21 Jahren unterstützt die Regionalbank den wigy e. V. "wigy ist ein wichtiger Schlüssel, alle Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten", betonte Hilger Koenig.

Wo genau der Ökonomieunterricht anknüpfen kann, erklärte Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB): "Unser Wirtschaftssystem muss sich permanent den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Die Frage, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Folgen z. B. des demografischen Wandels zu bewältigen, muss im Wirtschaftsunterricht immer wieder neu beantwortet werden", erklärte Kaminski. "Der Ökonomieunterricht kann Jugendliche mit Migrationshintergrund durch Berufsorientierungsangebote und Praxiskontakte auch ganz konkret beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen", versicherte der Bildungsexperte.

Wirtschaft verstehen - Die politische und gesellschaftliche Realität kann ohne ökonomische Grundkenntnisse kaum verstanden werden. wigy setzt sich als bundesweite Initiative seit 20 Jahren dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemein bildenden Schulwesen zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken. Ein Blick auf die Website lohnt sich. http://www.wigy.de/

(Redaktion)


 


 

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