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Afrika-Cup 2011

In Oldenburg Fußball für die gute Sache gespielt

Parallel zur laufenden Frauenfußball-WM ist am vergangenen Wochenende in Oldenburg der regionale Afrika-Cup 2011 zu Ende gegangen. Für die Organisatoren vom Oldenburger Verein Integration e.V. enden damit drei spannende Samstage.

Unter dem Motto "Stopp Rassismus" traten auf dem städtischen Sportplatz an den vergangenen drei Samstagen insgesamt 8 Mannschaften für jeweils ein afrikanisches Land an. 

Doch was von Deutschland aus gesehen einfach nur ein großes Gebilde Afrika ist, hat tatsächlich einen großen Facettenreichtum und unterscheidet sich auch kulturell viel mehr, als hierzualnde so mancher das ahnt. So reichte beispielsweise die Liste der beim Oldenburger Afrika-Cup teilnehmenden Länder von Ägypten über Elfenbeinküste bis nach Ghana. Und die Teams brachten natürlich auch Freunde und Familie mit.

Zwar setzten sich die Mannschaften im Großen und Ganzen aus Landsleuten zusammen - aber nicht vollständig. Die Teams waren teils auch multikulturell zusammengesetzt. Nur in mehreren Mannschaften gleichzeitig durfte beim Afrika-Cup nicht mitgespielt werden. Im Verlauf des Turniers wurde dies für Angehörige eines Länder-Teams zum Fallstrick und führte prompt zur Disqualifikation.

Live-Bands und Kulinarisches am Spielfeldrand

Während nebenan das Runde in das Eckige gespielt wurde, sorgten an den Turnier-Wochenenden sowohl Künstler Christian Bakotessa, Live-Bands wie "Band Les Refugies", als auch ein Gospelchor und ein afrikanischstämmiger Discjokey für gute Unterhaltung im "African Style". Und wen bei Fußball und Musik am Spielfeldrand der kleine Hunger packte, der konnte an verschiedenen Ständen vor Ort auch afrikanische Spezialitäten probieren.

Zurück zum Sport: Während sich beim Halbfinale die Mannschaften von Nigeria, Südafrika, Simbabwe und Ägypten durchsetzen konnten, entschied sich der Oldenburger Afrika-Cup am vergangenen Wochenende zu Gunsten der Mannschaft von Simbabwe (Preisgeld 570 Euro) . Den zweiten Platz machte Nigeria (Preisgeld 370 Euro) und auf Platz 3 (Preisgeld 170 Euro) schaffte es die Mannschaft von Südafrika. 

Bundestagsabgeordnete übergab Preis

Die offiziell Preisübergabe an die Simbabwe-Mannschaft fand am vergangenen Freitag im Beisein der FDP-Bundestagsabgeordneten Christiane Ratjen-Damerau und Oldenburgs Integrationsbeauftragter Ayca Polat statt. Insgesamt zählten die Verantwortlichen bei Integration e.V. nach eigenen Angaben an den drei Turnier-Samstagen rund 3.000 Zuschauer und Teilnehmer. Am Besten besucht war demzufolge das Halbfinale. Dann schieden einige Mannschaften aus. Und naturgemäß auch deren Fans. 

Organisiert hat hat Lobe Ndoumbe Cyrille vom Verein Integration e.V. die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern wie der Gemeinwesenarbeit Kennedystraße  und der Stadt Oldenburg. Unterstützung gab es u.a. von der Techniker Krankenkasse, der Verkehr und Wasser GmbH (VWG), der Wohnungsbaugesellschaft GSG, der Reise-Bank und insbesondere von der Europäischen Union.

(Redaktion)


 


 

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