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Neue Freiwilligendienste

Bischof Jan Janssen soll Interessen der EKD vertreten

Der Umbau des Zivildienstes ist in vollem Gange und neue Herausforderungen kommen auf die bisherigen Träger des Zivildienstes, darunter auch viele kirchliche Einrichtungen, zu. Oldenburgs Bischof Jan Janssen wird sich künftig als erster EKD-Beauftragter für Freiwilligendienste mit der Thematik befassen.

Die Entscheidung zu Gunsten des Bischofs der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Oldenburg fiel im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bereits Ende März in Hannover. Der 47-Jährige ist der erste Beauftragte für Freiwilligendienste der EKD und soll gegenüber der Politik und in der Öffentlichkeit die Interessen des EKD-Rates in Bezug auf den evangelischen Freiwilligendienst vertreten. Janssen ist ein beirat zru Seite gestellt, der Überlegungen zur Zukunft der Freiwilligendienste entwickeln soll.

Viele evangelische Einrichtungen und Organisationen waren bislang als Träger des Zivildienstes aktiv. Ihnen drohen nach dem Wegfall der Wehrpflicht nun womöglich Personallücken und finanzielle Mehrbelastungen, da mitsamt der Wehrpflicht auch der Zivildienst abgeschafft wurde. Umso wichtiger ist nun die Attraktivität des neuen Freiwilligendienstes.

Janssen: Zentrale Herausforderung für die Zukunft

Anlässlich seiner Berufung erklärte Janssen: "Der Auf- und Ausbau sowie die Stärkung und Förderung der evangelischen Freiwilligendienste ist die zentrale Herausforderung für die Zukunft." Dies gelte erst recht nach der Aussetzung der Wehrpflicht und dem damit verbundenen Wegfall des Zivildienstes. Die neue Freiheit der Heranwachsenden sei zugleich "als liebevoller Dienst an den Nächsten" zu verstehen, sagte Janssen weiter.

Freiwilligendienste stärkten früh die Lebenserfahrung junger Menschen auf dem Weg ins Berufsleben und seien zudem wie "Vitamine für eine stresskranke Gesellschaft", so der Oldenburger Bischof. Freiwilligendienste seien im In- und Ausland tätig. Sie böten vielen Menschen die Möglichkeit, "für sich und für andere" eine Auszeit zu nehmen - ganz egal, ob dies im Freien Sozialen oder Ökologischen Jahr, in einem zivilen Friedens- oder einem Entwicklungsdienst geschehe, so Janssen.

(Redaktion)


 


 

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