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Filmproduktion im Aufwind

Oldenburger Dokumentarfilm "Killeralgen" ergattert Förderung von Nordmedia

Freuen kann sich die Leonardo Film GmbH: das Dokumentarfilmprojekt „Die Killeralgen“ wird von der Filmförderungsanstalt Nordmedia mit bis zu 60.000 Euro gefördert. Die Förderungsentscheidung zu Gunsten des Oldenburger Unternehmens wurde nun bekannt gegeben.

Für Elmar Bartlmae, Inhaber der Leonardo Film GmbH, ist damit endlich der Startschuss für die Umsetzung seines ambitionierten Vorhabens gegeben. Derzeit befindet sich die Dokumentation in der Vorbereitung. Die Regie wird Bartlmae selbst führen - auch Redaktion und Schnitt übernimmt seine erfolgreiche Filmproduktionsfirma. Das Thema des knapp 50-minütigen Films: Klimaerwärmung, aggressive Landwirtschaft, intensiver Schiffsverkehr und Überfischung der Weltmeere. Ein beunruhigender Effekt ist dabei die unaufhaltsame Verbreitung von hochgiftigen, einzelligen Algen. Jedes Jahr sterben hunderte Menschen aufgrund der tödlichen Einzeller. Bartlmaes Dokumentation soll nicht nur die Gefahren und Ursachen der Killeralgen aufdecken, sondern auch eine mögliche Lösung des wachsenden Problems aufzeigen: der Bremerhavener Allan Cembella entwickelt derzeit ein neuartiges Frühwarnsystem gegen die tödliche Killeralgen. Gefördert wird das umfangreiche Vorhaben aus dem Fonds der Nordmedia. Die Nordmedia ist die gemeinsame Filmförderungsanstalt der Länder Niedersachsen und Bremen mit Sitz in Hannover.

Wechsel von München in das Oldenburger Technologie- und Gründerzentrum TGO

Bisher produzierte Bartlmaes Leonardo Film für eine weite Bandbreite von deutschen und internationalen Fernsehsendern, unter anderem ARD, Pro7, ARTE und die britische BBC. Das Fachgebiet sind vor allem Themen aus Wirtschaft und Wissenschaft. 2007 wechselte die Firma den Standort, verließ München und mietete sich im Oldenburger Technologie- und Gründerzentrum TGO ein. Dort entstand auch ein knapp 10-minütiger Imagefilm im Auftrag der Oldenburger Wirtschaftsförderung, der weiteren Unternehmen den Wechsel nach Oldenburg schmackhaft machen soll.

EU-Kommission fördert weitere 13 Kurzfilme von Bartlmae

Im Dezember 2008 nahm Bartlmaes Unternehmen am World Congress of Science Producers teil, der vielleicht wichtigsten internationalen Plattform für Dokumentarfilmer aus dem Bereichen Wissenschaft und Geschichte. Ein Ende der guten Nachrichten scheint nicht in Sicht, denn in diesen Tagen wurde außerdem bekannt, dass die Europäische Kommission insgesamt 13 kurze Filme Bartlmaes über medizinische Forschung fördert, Co-produziert von den französischen Gedeon Programmes. Die Umsetzung dieses und weiterer Projekte ist für 2009 geplant.

(Redaktion)


 


 

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