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Geldautomaten manipuliert

Oldenburger Polizei nimmt Skimming-Täter fest

Am Mittwochmorgen, gegen 2.20 Uhr, wurde die Polizei zu einer Bankfiliale in der Oldenburger Innenstadt gerufen, weil dort nach Polizeiangaben ein Alarmsystem Sabotageversuche an einem Geldautomaten gemeldet hatte. Beim Eintreffen der Streifenwagenbesatzung lief ein 28-jähriger den Beamten direkt in die Arme. Er gilt als Tatverdächtig.

Als der sichtlich nervöse Mann durchsucht wurde, fanden die Polizisten bei ihm ein Magnetstreifenlesegerät und andere Utensilien, welche für sog. Skimming-Taten benötigt werden.

Skimming-Täter spähen Daten aus

Beim Skimming werden an Geldautomaten unscheinbare Vorsatzgeräte montiert, die dem Bankkunden nicht ohne weiteres auffallen. Führt der Bankkunde dann seine EC-Karte in den Schlitz ein, so werden einerseits seine Bankdaten ausgelesen und meistens zusätzlich auch noch die über das Tastfeld eingegebene PIN ausgespäht. Die so erlangten Kartendaten werden dann häufig im Ausland zu Lasten des geschädigten Bankkunden für Geldabhebungen eingesetzt. Ein böses Erwachen erleben die geschädigten Bankkunden dann beim Blick auf ihren Kontoauszug.

Tatverdächtiger streitet ab

Der Tatverdächtige, den nach Angaben der Oldenburger Polizei bereits wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeibekannt ist, stritt gegenüber den Beamten ab, etwas mit der Sache zu tun zu haben. Er gab an, die Gegenstände in der Bankfiliale lediglich "gefunden" zu haben. Aufschluss darüber wird sicher die Auswertung der Kamerabilder aus der Bankfiliale bringen. Die Ermittlungen der Polizei in Oldenburg zum Fall dauern an.

(Redaktion)


 


 

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