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PR-Kolumne

Online Reputation Management

Suchmaschinen-Ergebnisse sind steuerbar

Grundsätzlich ist es das Ziel jedes Unternehmens, in der Google-Ergebnisliste möglichst weit oben zu landen. Nicht jedoch mit negativen Inhalten. Was ist also zu tun, wenn einige unzufriedene Kunden Ihre Lieferschwierigkeiten, Qualitätsmängel oder Schwächen im Service anprangern, obwohl diese längst behoben sind?

Das Prinzip ist ganz einfach: Verdrängen Sie negative Suchergebnisse durch neue, positive. Veröffentlichen Sie also im Internet gezielt Beiträge, die so beschaffen und ausgestattet sind, dass sie in den Suchergebnissen bei Google ganz oben erscheinen. So lassen sich die negativen zwar nicht löschen, aber zumindest langfristig so weit ans Ende der Ergebnisliste verbannen, dass kaum ein suchender Internet-Nutzer sie noch wahrnehmen wird.

Dies gelingt mit verschiedenen Techniken. Zum Beispiel müssen der Text selbst als auch die Zahl der Verlinkungen von und auf den jeweiligen Beitrag zu einem möglichst hohen Ranking führen, also das Suchergebnis möglichst weit oben in der Ergebnisliste positionieren. Somit rutschen die weniger „starken“ Ergebnisse weiter nach hinten.

TIPP: Formulieren Sie eine Pressemitteilung, stellen Sie sie in einem großen Online-Presse-Portal wie openpr.de ein und verlinken Sie von Ihrer Unternehmens-Homepage, Ihrem XING-Profil und Ihrem Blog, etc. darauf.

Profis stehen eine ganze Reihe weiterer Instrumente zur Verfügung. Ziehen Sie daher im akuten Fall immer spezialisierte Dienstleister hinzu.

Aber auch, wenn bislang nichts Negatives erschienen ist – oder eben gerade dann – können Sie vorsorgen. Positive Erfolgsmeldungen oder Kritiken lassen sich mit ein paar Tricks und Kniffen so fest in den oberen Suchergebnissen positionieren, dass sie nur schwer durch eventuelle zukünftige negative Meldungen aus den verdrängt werden können. So lässt sich ein „Puffer“ für eventuelle Krisen-Zeiten aufbauen. Einzelne negative Kommentare erlangen zukünftig nicht so großes Gewicht.

Entscheidend ist die richtige Reaktion

Finden Sie negative Berichterstattung und Kommentare in Blogs oder Foren, empfiehlt es sich, darauf zu reagieren. Wichtig ist es, dabei authentisch und ehrlich zu sein. Verwenden Sie keine Synonyme, die Ihre wahre Identität verschleiern sollen. So etwas fliegt in der Regel schnell auf und kann das Vertrauen in Ihr Unternehmen und dessen Glaubwürdigkeit nachhaltig schädigen.
Geben Sie sich offen zu erkennen und gehen Sie sachlich auf die Kritik ein. Ist sie haltlos, weisen Sie die Vorwürfe zurück und stellen Sie Ihre Position freundlich aber bestimmt dar. Auf angebrachte Kritik sollten Sie ebenso offen reagieren. Gestehen Sie Fehler ruhig ein aber erläutern Sie auch, was bereits geschehen ist oder in Zukunft geschehen wird, damit sie sich nicht wiederholen. So erlangen Sie Glaubwürdigkeit und nicht zuletzt fühlen sich die Blog- oder Foren-Nutzer ernst genommen. Dies wird Ihnen Sympathie-Punkte verschaffen und auf positive Resonanz stoßen.

Vergessen Sie dabei nicht die positiven Kommentare – auch hier macht sich ein Dankeschön an der ein oder anderen Stelle gut.

In der kommenden Ausgabe geht es um die Produktion und Streuung von PR-Materialien. Damit die Produktion des nächsten Flyers oder der Image-Broschüre reibungslos abläuft, sollten Sie unsere Tipps nicht verpassen!

(Katrin van Herck)


 


 

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