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Bericht des Tagesspiegels

Opel-Händler nach gescheiterten Verhandlungen beunruhigt

Die europäische Händlerorganisation von Opel hat mit Sorge auf das Scheitern der Verhandlungen zur Rettung des Autoherstellers und eine mögliche Insolvenz reagiert. "Unsere Geduld ist seit langem stark strapaziert worden, das Scheitern der Gespräche ist nur der nächste Stoß", sagt Albert Still, stellvertretender Vorsitzender des europäischen Verbandes der Opel-Händler.

Die Möglichkeit, dass Opel in den Strudel einer GM- Insolvenz gerate, sorge für große Verunsicherung in den Opel-Häusern. "Unsere Mitglieder fragen sich, ob zugesagte Investitionen noch gezahlt werden, zum Beispiel für die Modernisierung der Läden." Eine Opel-Pleite sei der GAU. "Dann stehen sie als Händler plötzlich in einem Laden ohne Produkt", sagte Still. Das Geschäft laufe auch wegen der Abwrackprämie und dem neuen Opel-Modell Insignia im Moment sehr gut.

Händler fürchten leere Autohäuser

"Es wäre alles andere als förderlich, wenn jetzt die Produktion ausgesetzt würde." Still wünscht sich, dass die Politik solche Sorgen ernster nimmt: "Wir reden immer von den armen Kerlen in der Produktion, aber die anderen Betroffenen schweigen wir tot."

(Redaktion)


 


 

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