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GM bekennt sich zu Opel

US-Autobauer will deutsche Tochter nicht verkaufen

Der US-Autobauer General Motors (GM) will an seiner europäischen Tochter Opel festhalten. Opel werde nicht verkauft, sagte GM-Chef Daniel Akerson in dieser Woche zu Beginn der Tarifverhandlungen mit der US-Gewerkschaft United Auto Workers. Damit wischte der Vorstandsvorsitzende die seit Juni anhaltenden Spekulationen über eine mögliche Trennung von Opel vom Tisch.

Angeheizt worden war die Gerüchteküche zuletzt vor einer Woche: Opel-Konkurrent Volkswagen soll Interesse an einem Kauf des Rüsselsheimer Unternehmens gezeigt haben. VW habe GM wissen lassen, auf welchen Wert man Opel taxiere, berichtete das "Manager Magazin". Zu Verhandlungen mit GM sei es aber nicht gekommen, da die Amerikaner das Wolfsburger Gebot für zu niedrig befunden hätten.

Bislang nur halbherzige Dementis

Anfang Juni hatte es geheißen, dass GM den Verkauf seiner defizitären deutschen Tochter erwäge. Als mögliche Käufer nannten der "Spiegel" und "Auto Bild" chinesische Konzerne oder Volkswagen. Die Opel-Führung wies die Berichte als falsch zurück. Vorstandschef Karl-Friedrich Stracke nannte die Verkaufsgerüchte "reine Spekulation". Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte GM auf, schnell Klarheit über die Zukunft von Opel zu schaffen. General Motors hatte die Verkaufsgerüchte bislang durch halbherzige Dementis eher genährt als beendet.

(dapd )


 


 

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