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Osnabrück

17 Alten- und Pflegeeinrichtungen erhalten Hygiene-Qualitätssiegel

"EurSafety" bei Veranstaltung im Kreishaus verliehen

Besonders für alte und pflegebedürftige Menschen können multiresistente Erreger ein erhebliches Risiko darstellen. Für Bewohner in Alten- und Pflegeeinrichtungen ist somit eine intensive Infektionsprävention und Kontrolle von großer Bedeutung. Diese Vorbeugung haben in Stadt und Landkreis Osnabrück 17 Alten- und Pflegeeinrichtungen nachgewiesen und jetzt das zweite Qualitäts- und Transparenzsiegel „EurSafety“ erhalten.

 Beim zweiten Siegel stehen hygienebezogene Qualitätssicherung und Kommunikation im Vordergrund. Alle Einrichtungen müssen eine qualifizierte hygienebeauftragte Pflegekraft vorweisen. Hinzu kommen regelmäßig interne Schulungen zum Thema Hygiene.

„Die Verleihung des Siegels zeigt den Bewohnern und der Öffentlichkeit, dass eine gezielte Infektionsprävention in der jeweiligen Einrichtung stattfindet“, erläutert der Erste Kreisrat Stefan Muhle. „Entscheidend ist, dass alle Mitarbeiter einer Einrichtung, die im Kontakt mit den Bewohnern sind, über die grundsätzlichen Hygienemaßnahmen und Risiken vertraut sind. Dies gilt sowohl für falsch verstandene überzogene Maßnahmen, als auch für die notwendige erforderliche Basishändehygiene“, sagt Gerhard Bojara, Leiter des Gesundheitsdienstes für Stadt und Landkreis Osnabrück. Wichtig sei es, dass Isolierungen von Heimbewohnern nach Möglichkeit vermieden werden könnten, da dies für die betroffenen Menschen einen erheblichen Verlust an Lebensqualität mit sich bringe.

Wenn ein zweites Siegel verliehen wird, muss es auch ein erstes geben. Dies trägt den Namen „EurSafety Health-Net“ und wird seit 2013 in der Ems-Dollart-Region angewendet. In Stadt und Landkreis Osnabrück dürfen mittlerweile 37 Einrichtungen dieses Siegel führen. Voraussetzung dafür sind insbesondere die Schaffung von hygienebezogenen Richtlinien und die Etablierung von passenden Organisationsstrukturen.

Zum Schutz vor Infektionen arbeitet das MRSA Netzwerk Osnabrück seit 2009 gemeinsam mit den verschiedenen Einrichtungen zusammen. Dabei werden aktuelle Themen aus der Praxis gemeinsam besprochen, einheitliche Maßnahmen festgelegt, fachspezifische Fortbildungen durchgeführt und der Dialog zwischen den verschiedenen Einrichtungen gefördert.

(Redaktion)


 


 

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