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Osnabrück

20 Jahre „Frau und Betrieb“

Gemeinsam für Frauen und Betriebe: Die Mitarbeiterinnen, Vertreter der Träger und Ministerin Rundt. Die Osnabrücker Koordinierungsstelle „Frau und Betrieb“ hat in der Handwerkskammer ihr 20-jähriges Jubiläum begangen. Neben Kammerpräsident Peter Voss und Landrat Michael Lübbersmann gratulierte auch Cornelia Rundt, niedersächsische Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Migration.

„Politik und Gesellschaft sind aufgerufen gemeinsam dafür Sorge zu tragen, dass Frauen mit gleichen Chancen wie Männer am Erwerbsleben teilnehmen können“, so die Ministerin in ihrer Laudatio. Ihrer Ansicht nach leistet die Osnabrücker Koordinierungsstelle seit 20 Jahren vorbildliche Arbeit, eben nicht nur allein für die Frauen, sondern auch für die Betriebe. Einerseits erfahren Frauen durch die Arbeit der Koordinierungsstelle Unterstützung in ihrer beruflichen Weiterqualifizierung. Andererseits werden interessierte Betriebe gestärkt durch geeignete Maßnahmen, damit weibliche Beschäftigte sich beruflich weiter entwickeln können. „Kleine und mittelständische Unternehmen können in besonderer Weise von den zahlreichen Vorteilen für Betriebe profitieren, seien es finanzielle Zuschüsse zu Fortbildungen, kostenlose Informationen, die Vernetzung mit anderen Betrieben in der Region oder die unbürokratische Hilfe bei allen Fragen um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärt Andrea Kalinsky von der Koordinierungsstelle.

Frauen sind wichtige Stütze für Handwerksunternehmen

„Frauen sind eine enorm wichtige Stütze der kleinen und mittleren Handwerksunternehmen - ob als Chefin oder Mitarbeiterin, als Ehefrau oder Mutter. Oder eben als alles von allem, was in unseren Betrieben nicht selten ist“, betonte Kammerpräsident Peter Voss in seiner Ansprache. Dies belegte Sozialministerin Rundt eindrucksvoll mit Zahlen: „Nach allen bekannten Prognosen schrumpft das Erwerbspersonenpotential in Deutschland aus demografischen Gründen bis 2020 um 1,8 Mio. Personen und danach um weitere 1,8 Mio.. Bereits eine Halbierung der Kluft zwischen der Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, die einhergeht mit mehr vollzeitnaher Arbeit von Frauen, würde die demografisch bedingte Erwerbspersonenlücke um mindestens 25 % reduzieren.“ Ihrer Ansicht nach besteht bei der beruflichen Förderung von Frauen noch erheblicher Handlungsbedarf: „Die Erwerbstätigkeit von Frauen hat zwar zugenommen, sie beschränkt sich allerdings vorwiegend auf die Teilzeitarbeit sowie in großen Bereichen auf die geringfügige Beschäftigung. Der Gesamtanteil am bundesdeutschen Arbeitsvolumen beträgt nur rund 43%.“

(Redaktion)


 


 

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