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Osnabrück/Berlin

Aus für Coca-Cola-Standorte Osnabrück, Soest und Herten

Die Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG beabsichtigt, ihre drei Produktionsstandorte in Soest, Herten und Osnabrück sowie ihre zwei Vertriebsstandorte in Rheinberg und Haselünne zu schließen. Herten bleibt Hauptsitz des Coca-Cola Geschäfts im Ruhrgebiet, Westfalen und südlichen Niedersachsen. Der Standort soll darüber hinaus zum zentralen Distributionsstandort für das Ruhrgebiet ausgebaut werden. Hierzu soll ein Teil der Logistikaktivitäten in Dorsten Lünsingskuhle nach Herten verlagert werden.

Mehr Getränke an weniger Standorten

Geplant ist, die Getränkeherstellung an größeren Standorten in der Region (Dorsten, Köln, Mönchengladbach, Hildesheim) zu bündeln. 
Ziel ist es,  in einem sich schnell verändernden Markt die Abläufe zu vereinfachen, die Effizienz zu erhöhen und damit die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Veränderte Belieferungsstruktur für Handelsketten

Die geplanten Veränderungen in der Logistik liegen darin begründet, dass Supermarktketten zunehmend die Belieferung ihrer einzelnen Geschäfte selbst übernehmen. Damit entfallen viele Fahrten, da nur noch zu wenigen Zentrallägern geliefert wird.

Vereinfachung der Strukturen

„Um dauerhaft erfolgreich zu bleiben, müssen wir unsere seit 2007 fast unveränderten Strukturen im Nordwesten vereinfachen. Auch ein großes Unternehmen wie unseres muss sich den veränderten Marktbedingungen anpassen. Dazu zählen der starke Wettbewerb und verändertes Konsumverhalten“, erläutert Torsten Biermann, GeschäftsleiterCoca-Cola Nordwest.

Alternative Jobangebote und Altersteilzeit 

„Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Wir wollen so weit es geht betriebsbedingte Kündigungen vermeiden. Deshalb bieten wir, wo immer möglich, alternative Jobs an anderen Standorten oder Altersteilzeit an“, erklärt Biermann. Wenn dies nicht in Frage kommt, bietet die CCE AG umfangreiche Abfindungszahlungen an, die deutlich über dem üblichen Maß liegen.

Die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern zur Umsetzung gemäß Tarifvertrag (zur Tarifvertrag Definition) starten in den nächsten Tagen. Insgesamt betreffen die geplanten Veränderungen knapp 500 der aktuell rund 3.250  Mitarbeiter in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen.

(Redaktion)


 


 

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