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Osnabrück

EU-Fördergelder fallen nicht vom Himmel – oder doch?

Fachtagung im Kreishaus zur neuen Förderperiode

Die neue Förderperiode der Europäischen Union ist jetzt gestartet. Aber wie können Kommunen und Unternehmen die Programme nutzen? Dies war Thema der Fachtagung „EU-Förderung fällt (nicht) vom Himmel?“, die jetzt im Kreishaus Osnabrück stattfand. Der Tenor der Veranstaltung: Die EU fördert die Zukunftsfähigkeit ihrer Unternehmen und Regionen. Es lohnt sich daher, tiefer einzusteigen, auch wenn die Mittel dafür nicht vom Himmel fallen. Die Akteure können aber über funktionierende Netzwerke, innovative Ideen und Beratung die Hürden der Antragsstellung überwinden.

Den Hintergrund der Veranstaltung verdeutlichte Landrat Michael Lübbersmann: Im Osnabrücker Land gebe es zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen, die Ideen für zukunftsweisende Produkte hätten. Einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung können EU-Fördermittel liefern. Doch dafür müssten „rechtzeitig die Weichen gestellt werden“, betonte Lübbersmann.

Welche Angebote es gibt, welche Ziele die Fördermittelgeber damit verfolgen und wie Kommunen und Unternehmen an Mittel kommen können, zeigten die Vertreter von Land und NBank, der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen, auf.
In der Veranstaltung berichteten außerdem Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen des Osnabrücker Landes über ihre Erfahrungen mit Förderanträgen. Während der Maschinenbauer Michael Wendt besonders den Wert guter Vernetzung betonte, nahm Andree Josef, Geschäftsführer der Werbeagentur „Die Etagen“, die Angst vor dem Förderantrag. Dieser leiste etwa Hilfestellung, um eine Produktentwicklung zu durchdenken.

Der Wert einer Wissensvernetzung zwischen Hochschule und Unternehmen für die Entwicklung neuer Produkte wurde in einer gemeinsamen Präsentation der Hochschule Osnabrück mit dem Landmaschinenhersteller Kotte deutlich: Gemeinsam mit dem Labor für Landtechnik und mobile Arbeitsmaschinen gelang es dem Spezialanbieter für Güllefahrzeuge, neue Wagentypen für den Einsatz auf dem Feld zu entwickeln und in Deutschland Marktführer für dieses Produkt zu werden.

Beratung für interessierte Unternehmen bietet der Unternehmensservice der WIGOS, Wirtschaftsförderungsgesellschaft Osnabrücker Land. E-Mail: [email protected] Telefon: 0541 / 501 2468

(Redaktion)


 


 

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