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Osnabrück

Gesundheitskonferenz soll Zusammenarbeit aller Akteure in Landkreis und Stadt Osnabrück weiter stärken

Die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Osnabrücker Land gemeinsam im Blick: Zu einer Gesundheitskonferenz von Landkreis und Stadt Osnabrück trafen sich rund 150 Fachleute im Kreishaus am Schölerberg und diskutierten zukünftige Projekte und Kooperationen in einer gemeinsamen Gesundheitsregion.


Auch die niedersächsische Sozialministerin Cornelia Rundt betonte die Bedeutung der Konferenz: „Die Gesundheitsregionen bieten die Chance, das Handelnde vor Ort ihr Expertenwissen bündeln.“

Auf der Tagesordnung der Gesundheitskonferenz standen Themen wie der Erhalt einer guten medizinischen Versorgung in Landkreis und Stadt sowie Prävention und Gesundheitsförderung. Vorgestellt wurden Netzwerke zu so unterschiedlichen Bereichen wie Adipositas, frühkindlicher Ernährung und Schulverpflegung, aber auch zu Themen wie Pflege, Selbstständigkeit im Alter oder dem gefährlichen Krankenhauskeim MRSA.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass in der gemeinsamen Gesundheitsregion eine Gremienstruktur geschaffen werden soll, die es ermöglicht mit allen Akteuren aus dem Gesundheitswesen ein gemeinsames effektives Handeln zu organisieren. Diesen Aspekt stellte auch Ministerin Rundt in den Mittelpunkt: „Ein ganz wesentlicher Aspekt dabei ist die Kommunikation untereinander und so soll die Gesundheitskonferenz die Vernetzung der Akteure voranbringen und für ein stärkeres Miteinander und die Transparenz vorhandener Angebote sorgen.“

Der Erste Kreisrat Stefan Muhle verdeutlichte, dass der Erhalt einer guten medizinischen Versorgung eines der wichtigsten Aufgabenfelder im Landkreis Osnabrück ist: „Hausärztliche Versorgung, Not- und Bereitschaftsdienst, Rettungsdienst oder Krankenhausstruktur – diese wichtigen Säulen wollen wir als Landkreis mitgestalten und zukunftsfest machen. Als Gesundheitsregion können wir jetzt noch kraftvoller agieren und vor allem noch engere Netzwerkstrukturen knüpfen“, betonte Muhle. Und Osnabrücks Stadträtin Rita Maria Rzyski ergänzte: „Das Thema Migration, Gesundheit und Pflege ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen, die wachsende Zahl älterer Migrantinnen und Migranten ist in das pflegerische Versorgungsangebot zu integrieren.“

Die Fachleute aus dem Sozial - und Gesundheitswesen diskutierten in drei Fachforen die Themen ärztliche Versorgung, kultursensible Pflege und Telemedizin und konnten sich bei einem „Markt der Möglichkeiten“ über die Arbeit der verschiedenen Netzwerke und Projekte in Stadt und Landkreis Osnabrück informieren. Verabredet wurde abschließend ein erstes Treffen einer regionalen Steuerungsgruppe für den Herbst 2015. Diese Steuerungsgruppe soll sich um die weitere Entwicklung der Gremienstruktur kümmern.

(Redaktion)


 


 

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