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Osnabrück

Konjunktur im Handwerk brummt

Die Handwerkskonjunktur im Kammerbezirk Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim bleibt für die rund 10.700 Betriebe mit ihren fast 90.000 Beschäftigten weiter auf hohem Niveau stabil. Das ist die Kernaussage der neusten Konjunkturumfrage, die die Kammer auf ihrer Jahrespressekonferenz vorstellte.

Der Geschäftsklimaindex steigt im Vergleich zur letzten Herbstumfrage aus 2015 um einen Punkt auf jetzt aktuell 92 Punkte. 29% der befragten Handwerksbetriebe bewerten ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“. Offene Stellen meldet nahezu jeder dritte Handwerksbetrieb. Für die nächsten Monate erwarten 93% der Betriebe eine gleichbleibend positive Geschäftslage.

Gestiegene Umsätze bei rund einem Viertel der befragten Unternehmen

Ein Grund für die positive Geschäftslagenbeurteilung ist die nach wie vor gute Umsatzentwicklung. So berichtete ein Viertel der befragten Betriebe von gestiegenen Umsatzzahlen, 62% hielten den Umsatz stabil und nur 13% mussten Umsatzeinbußen hinnehmen. Auffällig ist, dass sich die gute Umsatzentwicklung auf alle Handwerksgruppen nahezu gleich verteilt. Auch beim Auftragseingang verzeichnete eine deutliche Mehrzahl der Betriebe eine verbesserte bis gleichbleibende Entwicklung. Lediglich 10% der befragten Handwerksbetriebe gaben einen sinkenden Auftragseingang an. Zudem verspricht die Auftragsreichweite von durchschnittlich acht Wochen ein zufriedenstellendes Auftragspolster. Dabei verzeichnen das Bauhauptgewerbe (11 Wochen), das Ausbaugewerbe (9 Wochen) und das Handwerk des gewerblichen Bedarfs (9 Wochen) die längsten Vorlaufzeiten.

6 % haben eingestellt

Die Beschäftigungsentwicklung bei den Handwerksbetrieben im Kammerbezirk verlief in den letzten sechs Monaten positiv. So gaben per Saldo 6% der befragten Betriebe an, ihre Beschäftigtenzahl erhöht zu haben. Zudem teilte fast jeder dritte Betrieb mit, aktuell über offene Stellen zu verfügen und neue Mitarbeiter/innen zu suchen. Den durchschnittlich größten Bedarf an Fachkräften haben das Bauhauptgewerbe (2,0 Stellen), das Ausbaugewerbe (1,7 Stellen) und das Handwerk für den gewerblichen Bedarf (1,8 Stellen). Auch bezüglich der Ausbildungsbereitschaft bleibt das regionale Handwerk eine verlässliche Größe. 42% der befragten Betriebe gaben an, in diesem Jahr einen oder mehrere Auszubildende einstellen zu wollen.

81 % haben die Investitionen erhöht

Auch die Investitionstätigkeit blieb im Vergleich zu den Vormonaten stabil. 81% der befragten Unternehmen haben im letzten halben Jahr ihre Investitionen in die Betriebsausstattung erhöht bzw. auf gleicher Höhe beibehalten. 19% haben hingegen ihre betrieblichen Investitionen reduziert. Als Investitionsmaßnahmen sind insbesondere Ersatzinvestitionen (56% der getätigten Investitionen) und Investitionen in die Betriebserweiterung (25% der getätigten Investitionen) vorgenommen worden.

Hier können Sie den Konjunkturbericht Frühjahr 2016 downloaden.

(Redaktion)


 


 

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