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Niedersachsen

Die City-Offensive Niedersachsen 2010 fördert Innenstadt-Marketing in Osnabrück

Insgesamt 15 Kommunen im Land profitieren von einer Förderung aus dem Programm "Ab in die Mitte!" 2010. Niedersachens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) gab kürzlich in der Johannes a Lasco Bibliothek in Emden als Preisträger bekannt. Aus der Region profitiert alleine Osnabrück.

Insgesamt 28 Städte und Gemeinden hatten sich in diesem Jahr um die Teilnahme an der City-Offensive 2010 beworben. Vier Kommunen reichten einen gemeinschaftlichen Beitrag als Region ein. Ebenfalls vier Kommunen haben sich erstmals mit einem Beitrag an der City-Offensive beteiligt.

Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Wettbewerb immer wieder ein guter Impulsgeber ist, der die Städte und Gemeinden animiert, sich mit dem Thema Innenstadt-Belebung nachhaltig zu befassen." (Nds. Wirtschaftsminister Jörg Bode)

Bode: Wettbewerb guter Impulsgeber

"Die Bewerber haben sich intensiv mit den Besonderheiten, den strukturellen Gegebenheiten und vor allem auch der Historie ihrer Kommune befasst", sagte Bode bei der Preisverleihung. "Ich bin der festen Überzeugung, dass unser Wettbewerb immer wieder ein guter Impulsgeber ist, der die Städte und Gemeinden animiert, sich mit dem Thema Innenstadt-Belebung nachhaltig zu befassen."

Land stellt pro Initiative 400.000 Euro zur Verfügung

2010 wird der Wettbewerb "Ab in die Mitte! Die City-Offensive Niedersachsen" zum achten Mal durchgeführt. Wie in den Vorjahren stellt das Land Niedersachsen maximal 400.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Der Zuschuss zu den Projektkosten der Städte und Gemeinden beträgt bis zu 60 Prozent, die restlichen 40 Prozent werden von den Kommunen und der lokalen Wirtschaft aufgebracht. Einer unabhängigen Jury oblag die nicht immer einfache Aufgabe der Preisträger-Auswahl.

Erfolgreiches Public-Private-Partnership

Bode dankte sowohl den Bewerbern für ihr Engagement als auch den Mitinitiatoren und Sponsoren der City-Offensive Niedersachsen, die regelmäßig dafür Sorge tragen, dass ‚Ab in die Mitte!’ den niedersächsischen Kommunen seit acht Jahren erfolgreich Impulse geben kann. Neben dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr haben der Handelsverband LVMG Niedersachsen und der Unternehmerverband Einzelhandel Niedersachsen (UVEN) sowie der Niedersächsische Städtetag und der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund die Public-Private-Partnership-Initiative initiiert. Sponsoren sind u. a. die Handelsunternehmen GALERIA Kaufhof GmbH, Edeka Minden-Hannover Holding GmbH und Multi Development Germany GmbH.

Minister Jörg Bode sowie die Präsidenten der beiden niedersächsischen Landesverbände des Einzelhandels LVMG und UVEN, Klaus Magnus und Jürgen aus dem Kahmen, prämierten gemeinsam die folgenden Kommunen und Projekte:

  • Orientalisch geht es 2010 in Alfeld (Leine) zu, wenn sich die Innenstadt unter dem Motto "Basar-MITTE – Alfeld, die Einkaufsoase" präsentiert. Während ein Basar für Handel, Bewegung und Begegnung sorgt, lädt eine Oase zu Ruhe, Entspannung und Erholung in der City ein.
  • Bad Münder als Stadt der Heilquellen und der Glasproduktion möchte mit Veranstaltungen unter dem Titel "Aus Quellen schöpfen" die Innenstadt zum Ausgangspunkt für kulinarische Genüsse, Spiel und Spaß sowie Gesundheit und Wellness machen.
  • Als Startsignal für einen notwendigen Erneuerungsprozess, der Sanierungsmaßnahmen und Umbrüche im Gemeinschaftsleben umfasst, nutzt Gehrden das Projekt "Gehrden – Stadt in Fluss!". Im Mittelpunkt steht die (Chor-) Musik als verbindendes Element.
  • "Kaiserliches Goslar – von damals bis heute" lautet das historisch orientierte Projekt der Harzstadt. Aktionen rund um Kultur, Kunst und Handel spiegeln das Leben in Goslar vom Mittelalter bis heute.
  • Zahlreiche Professorenhäuser und Gebäude zeugen noch von der Zeit, als Helmstedt Universitätsstadt war. "Helmstedt – Univers(al)ität" schlägt mit vielfältigen Aktionen einen Bogen von der damaligen Zeit bis in die Gegenwart und weckt das Bewusstsein für die Potenziale der Stadt.
  • Hildesheim widmet sich mit Führungen, Aktionen des Handels, Spielen etc. unter dem Motto "Im Zeichen der Rose" dem Markenzeichen der Bistumsstadt – der Rose.
  • Eine gute Gastgeberin zu sein und die Promenade zum Ort der Kontaktaufnahme zu machen – das schreibt sich die Stadt Hitzacker (Elbe) bei ihrem Projekt "Hitzacker – ahoi!" auf die Fahnen. Die 2007 initiierte Linienschifffahrt wird zudem um die Strecke Magdeburg – Hitzacker ergänzt
  • Ebenfalls dem Element Wasser und seiner Grenzlage zu den Niederlanden verpflichtet, fühlt sich die Stadt Nordhorn. Mit "Grenzenlose Wasserstadt" möchte die Stadt ihren Ruf als Wasserstadt und die Handelskontakte zu den niederländischen Nachbarn festigen.
  • Mit der Vielzahl der Mitten – sei es z. B. kulturell, kirchlich, geografisch, natürlich oder aus Sicht des Handels betrachtet – beschäftigt sich das Osnabrücker Projekt "49null—sieben-vier – Die Mitte ist hier!".
  • Zum ersten Mal Preisträgerin ist die Stadt Seelze, die sich im Rahmen des Projektes "ObenTraut – wir trauen uns!" mit der historischen Figur des Reitergenerals Michael von Obentraut beschäftigt und den Werten, die er verkörpert.
  • Gleich vier Kommunen starten gemeinsam als Region Schaumburg und dem Projekt "Schaumburg macht Ernst – Die Renaissance der Renaissance in Stadthagen, Obernkirchen, Bückeburg und Rinteln" – mit dem Ziel, dieses Thema künftig gemeinschaftlich zu vermarkten.
  • Dem vorhandenen Potenzial an musikalischer Kompetenz in der Stadt möchte das Projekt "Wolfenbüttel klingt gut" Ausdruck verleihen. Aktionen wie ein Walk-Act- und Marching-Band-Wettbewerb sollen dazu beitragen, einen neuen Markenclaim für die Stadt zu etablieren.

Aktualisiert: 3.12.2009

(Redaktion)


 


 

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