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Osnabrück

Osnabrücker Unternehmen gewinnt Innovationsförderprogramm der EU

Das zweistufige KMU-Instrument ist eines der begehrtesten Innovationsförderprogramme der EU: Zum letzten Stichtag im Juni 2015 gingen 2.029 Projektskizzen für den Phase I-Teil ein, von denen lediglich 128 eine Förderzusage erhielten – davon nur sieben KMU aus Deutschland. Eines davon ist die Ionovation GmbH, ein Biotechnologie-Unternehmen aus Osnabrück, das mithilfe der Förderung seine Drug Delivery-Sparte IonoChem ausbauen will.

Konkurrenz unter den Antragstellern

"Im KMU-Instrument der EU werden ausschließlich exzellente Projekte mit hohem Innovationspotential gefördert", erläutert Dr. Karsten Gall, Geschäftsführer der Ionovation GmbH. "Gleichzeitig gibt es sehr viel Konkurrenz unter den Antragstellern. Daher ist es ganz wichtig, nicht nur eine gute Projektidee zu haben, sondern diese auch so darzustellen, dass sie sich deutlich von den Mitbewerbern abhebt. Dazu brauchten wir einen Sparrings-Partner, der unsere Ideen und Markteinschätzungen kritisch reflektiert." Ionovation wandte sich daher an das Beratungsunternehmen innos - Sperlich GmbH aus Göttingen, einem Spezialisten für Förderanträge und Technologiemanagement.

Mehr Business-Plan als Forschungsantrag

Im Dialog mit Ionovation hat Projektmanagerin Dr. Isabell Schwenkert die Stärken des Innovationsprojekts in den Kategorien "Exzellenz", "Impact/Markt" und "Qualität der Umsetzung" des Förderprogramms herausgearbeitet. "Ein KMU-Instrument-Antrag ist kein klassischer Forschungsantrag, sondern eher ein Business-Plan für Investoren", erklärt die Expertin. "Mit unserem interdisziplinär zusammengesetzten Team aus Betriebswirten, Naturwissenschaftlern und Marketing-Spezialisten unterstützen wir unsere Kunden bei der Marktanalyse sowie der richtigen Einschätzung der Schutzrechtssituation für das Projekt und entwickeln mit ihnen einen Marketing-Plan für die Markteinführung des Produkts nach Abschluss des Innovationsvorhabens."

 Ziel: Phase II

Mit der Förderung aus Phase I des KMU-Instruments in Höhe von 50.000 Euro wird die Ionovation GmbH Kundenbedürfnisse im Detail analysieren, das Business-Modell für IonoChem anpassen und eine Partnerschaft mit einem Auftragshersteller für pharmazeutische Erzeugnisse eingehen. Am Ende des Projekts steht die Erstellung eines ausführlichen Business-Plans, mit dem sich das Unternehmen mit Unterstützung der innos - Sperlich GmbH dann auf Phase II des KMU-Instruments bewerben wird. Für Phase II stellt die EU pro Projekt zwischen 0,5 und 2,5 Mio. Euro zur Verfügung.

(Redaktion)


 


 

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