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Osnabrück

Preisträger des Zukunftsfonds Ortskernentwicklung erhalten Urkunden und Förderbescheide

Veranstaltung im Museum am Schölerberg

Konzepte für die Stärkung von Ortskernen und Innenstädten waren gefragt: Kreisrat Winfried Wilkens überreichte jetzt den Gewinnerkommunen des Zukunftsfonds 3.0/Wettbewerb 2016/2017 im Museum am Schölerberg feierlich ihre Urkunden sowie die Förderbescheide. Damit kann die Umsetzung von vielfältigen Online- und Offline-Maßnahmen zur Stärkung der Ortskerne und Innenstädte in acht Kommunen beginnen.

Alle zum Wettbewerb zugelassenen Bewerberkommunen konnten die Jury mit ihren Anträgen überzeugen und erhalten nun eine finanzielle Förderung für unterschiedlichste Maßnahmen zur Stärkung ihrer Zentren. Die Jury bestand aus Vertretern der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, des Handelsverbands Osnabrück-Emsland, des Landkreises Osnabrück sowie weiteren Experten aus Praxis und Politik.

„Wie kann man auf heute veränderte Einkaufsgewohnheiten reagieren?“, nannte Wilkens eine der Fragestellungen, mit denen sich Geschäftsinhaber auseinandersetzen müssten. Entsprechend stand der Onlinehandel im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Die lebendige und informative Präsentation der Zentren im Internet sei als Service für die Kunden heute unverzichtbar. Einige Kommunen setzten zudem auf eine Verbesserung des Einkaufserlebnisses im Zentrum, indem sie „Offline“-Maßnahmen an verschiedenen Immobilien oder umfassende Marketingkampagnen umsetzen wollten.

Der Landkreis Osnabrück fördert, unterstützt durch das Hamburger Planungsbüro CONVENT Mensing, mit dem Zukunftsfonds gezielt Maßnahmen zur Stärkung des Geschäftsbesatzes und der Aufenthaltsqualität in den Ortskernen und Innenstädten mit einem Zuschuss von 40 Prozent – insgesamt 80.000 EUR. Je 30 Prozent steuern die Kommunen und die privaten Eigentümer und Gewerbetreibenden bei, die die Maßnahmen kooperativ durchführen.

Förderschwerpunkt der dritten Auflage des Zukunftsfonds ist die Kombination von „Offline“- mit „Online“-Maßnahmen durch Verknüpfung eines zeitgemäßen Online-Auftritts des Ortskerns und der Geschäfte mit einem marktgerechten Offline-Angebot der Anbieter im Zentrum. Geförderte Maßnahmen sind moderne (mobile) Homepages als neue virtuelle Marktplätze der Kommunen, um die Angebote der Geschäfte im Ortskern zu präsentieren, Konzepte zur Nutzung der sozialen Medien wie Facebook und Instagram sowie Suchmaschinenoptimierung, um Sichtbarkeit und Auffindbarkeit im Netz durch die Kunden zu erhöhen – aber auch Maßnahmen, die die klassischen Offline-Kompetenzen des stationären Einzelhandels stärken: Modernisierung der Ladengestaltung, Stärkung der Außengastronomie oder Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Zentrum, Image-Kampagnen im Rahmen von Crossmedia-Konzepten (etwa Buy local-Kampagne mit Werbebannern) oder die temporäre Leerstandsnutzung durch Förderung von Pop-Up-Stores.

Der Förderzeitraum umfasst 15 Monate, der gegebenenfalls um drei Monate verlängert werden kann. Weitere Informationen sind erhältlich auf der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-osnabrueck.de/zukunftsfonds.

(Redaktion)


 


 

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