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Osnabrück

Wettbewerb zur Ortskernentwicklung in Zeiten des Internets

Fördergelder für neun Kommunen im Landkreis Osnabrück

Die Preisträger des Wettbewerbs „Zukunftsfonds Ortskernentwicklung 3.0 Landkreis Osnabrück“ für die Jahre 2016 und 2017 stehen fest. Nach intensiver Diskussion hat die Jury im Kreishaus ihre Bewertung präsentiert: Von den neun Kommunen, die sich mit Ihrer Werbe- oder Standortgemeinschaft beworben hatten, erhalten die Städte Bramsche und Quakenbrück eine ungekürzte Förderung. Ankum, Bersenbrück, Dissen, Fürstenau, Melle und Ostercappeln erhalten immerhin eine etwas gekürzte Förderung.

Der zum dritten Mal aufgelegte Zukunftsfonds mit dem Förderschwerpunkt „Onlinehandel“ unterstützt die Akteure vor Ort dabei, Antworten auf die neuen Herausforderungen durch das Internet zu finden, Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. Hierfür steht für den Förderzeitraum der 2016 und 2017 erneut ein Budget von 80.000 Euro zur Verfügung. Der Landkreis fördert Online- und Offline-Maßnahmen mit 40 Prozent, die übrigen Summe übernehmen je zur Hälfte die Kommunen sowie die privaten Geschäftsleute und Eigentümer.

Die Wettbewerbsbeiträge hatten ein Investitionsvolumen in zukunftsfähige Ortskerne und Innenstädte von rund 400.000 Euro und ein Förderbudget von etwa 130.000 Euro. Präsentiert wurden Marketing-Konzepte für das Internet etwa zur Verknüpfung eines zeitgemäßen Online-Auftritts des Ortskerns und der Geschäfte mit einem marktgerechten Offline-Angebot der Anbieter im Zentrum, moderne und auch mobil abrufbare Homepages als neue virtuelle Marktplätze der Kommunen, um die Angebote der Geschäfte im Ortskern zu präsentieren oder auch Konzepte zur Nutzung der sozialen Medien wie Facebook und Instagram. Aber auch klassische Komponenten waren Teil der Bewerbungen wie etwa die Auffrischung der Ladengestaltung, die Stärkung der Außengastronomie oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Zentrum.

„Die Preisträger haben überzeugend dargestellt, wie den Ortskern und die Innenstadt sowie einzelne Geschäfte online und offline sichtbar und erlebbar machen und dadurch dauerhafte Impulse für attraktive Zentren geben“, sagte Axel Priebs, Erster Regionsrat der Region Hannover und Vorsitzender der Jury. Durch dieses innovative und in Niedersachsen bislang einmalige Instrument würden erhebliche Investitionseffekte der privaten Eigentümer und Geschäftsleute ausgelöst. Dies dienet dem Erhalt der hohen Lebensqualität des Osnabrücker Landes, die auch auf attraktiven Innenstädten und Ortskernen basiere. Da die Zentren jedoch durch den Onlinehandel zusätzlich unter Druck gerieten, seien neue Instrumente notwendig, um die Akteure vor Ort zu einem frühzeitigen und aktiven Handeln zu bewegen, so Priebs.

Nach Vorprüfung der neun Bewerbungen durch Arndt Hauschild vom Landkreis Osnabrück sowie Ulrike Anders und Klaus Mensing vom Büro CONVENT Mensing wurde angesichts der beantragten Zuwendungen von etwa 130.000 Euro und der Preisgelder von rund 80.000 Euro in der Jurysitzung engagiert diskutiert. Nach einem Informations- und drei Bewertungsrundgängen standen dann die genannten Preisträger fest.

Neben Axel Priebs von der Region Hannover als Vorsitzendem gehörten zur Jury auch Falk Hassenpflug von der IHK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, Winfried Wilkens vom Landkreis Osnabrück sowie der Kreistags- und Landtagsabgeordnete Martin Bäumer (CDU/FDP/UWG-Gruppe) und die Kreistagsmitglieder Jutta Olbricht (SPD/UWG-Gruppe) und Günther Voskamp (Bündnis 90/Die Grünen). Gast war Uwe-Heinz Bendig vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems.

Weitere Informationen stehen auf der Landkreis-Homepage unter www.landkreis-osnabrueck.de/zukunftsfonds.

(Redaktion)


 


 

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