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Osnabrück

Die Zeit drängt für Karmann

Der Autobauer Karmann steht unter einem gewaltigen Zeitdruck. Immer wieder machen Spekulationen über bedrohliche Finanz-Engpässe die Runde. In einer Insolvenz ist das nichts Ungewöhnliches. Dennoch ist es für die Firma ein Problem. Wie lange hält Osnabrücks Traditionsunternehmen noch ohne einen Investor durch? Rund 1.600 Jobs hängen von der Antwort auf diese Frage ab.

Der Insolvenzverwalter Ottmar Hermann - gerade erst bei Woolworth erfolgreich - hüllt sich dazu bisher in Schweigen. Seit Monaten wird über einen möglichen Einstieg von Volkswagen spekuliert. Aber seit dem von VW-Chef Martin Winterkorn bestätigten Entwicklungsauftrag an Karmann gibt es keine positiven Signale mehr aus der Auto-Branche.

Jürgen Böhm könnte wichtige Kontakte herstellen

Dass in einer solch schwierigen Situation mit Jürgen Böhm jemand an den Verhandlungstisch kommt, der beste Kontakte zu Daimler hat, lässt aufhorchen. Böhm wird Karmann in jedem Fall nützen. Er bringt als Kenner der Branche das Vertrauen in die Investoren-Gespräche zurück, das nach dem Fall des entlassenen Hermann-Mitarbeiters Kunzmann möglicherweise verloren gegangen ist. Hoffentlich geht Karmann nicht das Geld aus, bevor Böhm einen Retter gefunden hat.

(ots / Neue OZ)


 


 

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1 Kommentar

von Anonym
04.09.09 18:49 Uhr
Böhm? Retter oder eher Henker

CTS ruiniert, Daimler Entlassung nach langjähriger Funkstille zwischen Werkleitung und Betriebsrat, Edag Entlassung nach einem halben Jahr.
Böhm Retter? Oder eher Gefahr für Arbeitsplätze und Unternehmensrendite?

 

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