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Sprengstoffexplosion in Osnatel-Arena

Preußen Münster-Fan muss sich vor dem Landgericht Osnabrück verantworten

Ein 24-Jähriger Fan des Fußball-Drittligisten Preußen Münster muss sich derzeit vor dem Osnabrücker Landgericht für einen Sprengstoffanschlag in der Osnabrücker Osnatel-Arena im September verantworten.

Der 24-Jährige soll beim Spiel zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster insgesamt 33 Menschen, darunter fünf Kinder, mit einem mit Sprengstoff gefüllter Knallkörper verletzt haben. Gegen ihn hat die Staatsanwaltschaft Osnabrück den Vorwurf der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion und der gefährlichen Körperverletzung erhoben. 

Sieben Verhandlungstage

Elf Geschädigte treten  als Nebenkläger auf, darunter mehrere Polizisten. Der Knallkörper war durch ein Loch im Spielertunnel ins Innere geflogen und hatte nach der Explosion u.a. einen Polizisten schwer verletzt, der den Gegenstand wegtreten wollte. Durch die Explosionwaren Splitter umher geflogen. 

Zum ersten Verhandlungstermin waren  fünf Zeugen und ein Dolmetscher geladen. Der Tatverdächtige stammt aus Neapel. Er gibt an, zum Tatzeitpunkt unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden zu haben. Das Landgericht hat sieben Verhandlungstage angesetzt. Dem 24-Jährigen droht eine mehrjährige Haftstrafe.

(Redaktion)


 


 

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