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Pärchen offenbar für Diebstähle von Tierkadaverbehältern verantwortlich

Immer wieder kam es in der vergangenen Zeit zu Diebstählen von Tierkadaverbehältern. Die Kadavertonnen waren häufig bei abgelegenen Stallungen oder im Randbereich landwirtschaftlicher Anwesen abgestellt. In der vergangenen Woche nahm die Polizei nun die mutmaßlichen Täter fest.

Einem aufmerksamen Bürger aus der Gemeinde Bakum war ein Kleintransporter aufgefallen, der sich im Bereich eines landwirtschaftlichen Anwesens aufhielt. Durch den Hinweis ergaben sich für die Polizei schließlich erste Ermittlungsansätze, die nach und nach durch Beobachtungen anderer Zeugen im Bereich der Gemeinde Großenkneten "weiteren Nährboden" erhielten, so ein Polizeisprecher

In der ganzen Region unterwegs gewesen

Der Verdacht konkretisierte sich letztlich auf einen 48-jährigen Bremer und dessen 46-jährige Ehefrau. Die Ermittler stellten bei ihren Recherchen fest, das die Eheleute mit den an Tatorten beobachten Fahrzeugen von der Nordseeküste bis ins Oldenburger Münsterland unterwegs gewesen waren. Zudem wurde festgestellt, dass die beiden Arbeitslosen mehrere Tonnen VA-Stahl im Wert von einigen Tausend Euro bei einer Recyclingfirma in Bremen abgeliefert hatten.

Am Morgen des 1. November 2010 wurden sie bei einer erneuten Anlieferung von hochwertigem VA Stahl vor den Toren der Recyclingfirma kontrolliert. Auf der Ladefläche ihres angemieteten Kleintransporters hatten sie dabei Industrierohre aus hochwertigem VA Stahl mit einem Durchmesser von ca. 1 Meter geladen, deren Herkunft bislang von der Polizei noch nicht geklärt werden konnte.

Polizei: Pärchen kommt für zahlreiche Taten in Frage

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass das Pärchen für die Kadavertonnendiebstähle in den letzten Monaten verantwortlich ist. Ob neben den Kadavertonnen noch weitere Metalldiebstähle auf das Konto dieses Pärchen geht, wird derzeit überprüft. Diesbezüglich dauern die Ermittlungen noch an.

Die Polizei weist darauf hin, dass Tonnen, die in einer Vertiefung im Boden eingelassen waren, in der Regel nicht entwendet wurden, weil sie nur mit einem entsprechenden Kran angehoben werden können.

(Redaktion)


 


 

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