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Pakistan

Militante greifen Luftwaffenstützpunkt an - Standort für Nuklearwaffen?

Militante Islamisten haben im pakistanischen Kamra versucht, einen Luftwaffenstützpunkt unter ihre Kontrolle zu bringen, in dem vermutlich auch Nuklearwaffen lagern.

"Der Vorfall in Kamra zeigt erneut, welche Gefahren von Übergriffen militanter Islamisten auf pakistanische Militäreinrichtungen ausgehen. Der Schutz dieser Anlagen ist von höchster Bedeutung für die internationale Sicherheit, besonders wenn dort die Lagerung von Nuklearwaffen vermutet wird. Die pakistanische Regierung muss in ihrem Bemühen unterstützt werden, radikalen Islamisten den Zugang zu Militärpotentialen zu verwehren und militante Gruppen dauerhaft zu entwaffnen," so der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder.

CDU/CSU: Vorfall zugleich Mahnung

Aus Sicht der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist der Vorfall auch eine Mahnung, das Ziel einer weltweiten nuklearen Abrüstung weiter mit Nachdruck zu verfolgen. Nukleare Abrüstung sei gerade in den Regionen notwendig, in denen zwischenstaatliche Konflikte schwelten oder Staaten ihre innere und äußere Sicherheit nicht nachhaltig gewähren könnten.

Die Herstellung innerer Sicherheit in Afghanistan hänge untrennbar mit der Bekämpfung militanter Islamisten in Pakistan zusammen, hob Mißfelder hervor. Weiter sagte er: "Gerade deswegen muss die internationale Gemeinschaft Vorfälle wie jenen in Kamra aufmerksam verfolgen."

(Redaktion)


 


 

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