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Ems-Achse wirbt um Mediziner für die Region

Bündnispartner nehmen an „Operation Karriere“ in Hamburg teil

Zum dritten Mal hat der Verein Wachstumsregion Ems-Achse an der Operation Karriere am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf teilgenommen und Medizinstudierende über Einstiegsmöglichkeiten im Nordwesten informiert. In diesem Jahr wurde der Messeauftritt durch Vertreterinnen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachen (KVN)/ Standort Aurich, der Weiterbildungsgesellschaft für Ärzte/innen im Landkreis Emsland Meilenstein und dem Bonifatius Hospital Lingen begleitet.
„Gemeinsam haben wir viele Studierende über freie Stellen, Famulaturen und Weiterbildungsangebote informieren und für die Region begeistern können“ sagt Nils Siemen von der Ems-Achse. So haben sich 32 Medizinstudierende für eine Exkursion im September in die Region angemeldet. Auf großes Interesse sei auch die neue Broschüre „Als Mediziner/in in die Ems-Achse“ gestoßen, die mittlerweile in der dritten Auflage erschienen ist.

Auch Julia Grönefeld von Meilenstein bewertet den Messebesuch positiv: „Die Messe bietet eine sehr gute Plattform, um mit den angehenden Mediziner/innen direkt ins Gespräch zu kommen und ihnen Fördermöglichkeiten vorzustellen.“ Die Weiterbildungsgesellschaft vergibt u. a. Stipendien an Medizinstudierende und fördert Fachärzte während und nach ihrer Weiterbildung, wenn diese sich im Gegenzug dazu verpflichten für eine bestimmte Zeit als Hausarzt im Landkreis Emsland niederzulassen. 

Für Jutta Erdmann von der KVN weist der gemeinsame Messeauftritt in die richtige Richtung: „Aufgrund des demografischen Wandels werden in naher Zukunft viele Arztstellen auf dem Land vakant. Das gemeinsame Vorgehen der Partner unter dem Dach der Ems-Achse zeigt, dass die Region bei der Medizinergewinnung an einem Strang zieht.“

Auch Marion Sommler vom Bonifatius Hospital glaubt, dass sich der Besuch der Operation Karriere gelohnt hat: „Als angehende Ärztin kann ich mich gut in die Lage der Studierenden hineinversetzen und von meinen eigenen Erfahrungen berichten und Tipps geben.“ Diese Informationen aus erster Hand seien bei den Studierenden auf reges Interesse gestoßen.

Einig sind sich die Partner darin, dass sie auch im nächsten Jahr wieder nach Hamburg reisen werden, um dort Studierende für die Region zu gewinnen. Kliniken, niedergelassene Ärzte und Kommunen in der Region, die Mediziner suchen, können mit Studierenden aus Hamburg über das Stellen- und Bewerberportal www.jobachse.de kostenfrei Kontakt aufnehmen, die dort ein Stellengesuch hinterlegt haben.

(Redaktion)


 


 

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