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Papenburg/Hannover

Fachkräftebündnis Ems-Achse erhält Förderung vom Land

Die Ems-Achse ist am Donnerstag in Hannover als Regionales Fachkräftebündnis anerkannt worden.

Wirtschaftsminister Olaf Lies händigte Dr. Dirk Lüerßen, Geschäftsführer des Wachstumsregion Ems-Achse e.V., und Nils Siemen, Projektleiter der Fachkräfteinitiative, die Anerkennungsurkunde aus. Die Ems-Achse hatte Ende Juni ihren Antrag eingereicht, der – genau wie von sieben weiteren Regionen – erfolgreich war. Verbunden mit der Anerkennung ist ein virtuelles Budget für die Ems-Achse in Höhe von 1,15 Millionen Euro für drei Jahre.

„Die Arbeitslosenquote ist in Niedersachsen auf einem Rekordtief, die Beschäftigungsquote auf einem Rekordhoch. Wir brauchen ganz dringend gut ausgebildete Arbeitskräfte. Ich freue mich deshalb sehr, dass sich auf meinen Aufruf acht Fachkräftebündnisse erfolgreich beworben haben und dass wir in Niedersachsen zukünftig flächendeckend Regionale Fachkräftebündnisse haben werden“, so Minister Lies bei der Übergabe. Die Bündnisse sollen die Fachkräfteversorgung und die dafür notwendigen Strukturen verbessern und gleichzeitig die Landesinitiative auf der regionalen Ebene verankern. Mit der Anerkennung durch das Land erhalten die Bündnisse eine Schlüsselstellung bei der Ausgestaltung und Förderung der Fachkräftesicherung (mehr zum Thema) in der Region.

„Wir freuen uns über die Anerkennung, die auch eine Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit bedeutet“, sagte Lüerßen anlässlich der Übergabe. Das Bündnis will in fünf Schwerpunkten aktiv werden: Bildungsabwanderung verringern, Frauenerwerbstätigkeit fördern, Langzeitarbeitslose in Beschäftigung bringen, duale Ausbildung stärken und Migranten/auswärtige Fachkräfte gewinnen. „Bei der Umsetzung wird uns – neben der Erfahrung aus den vergangenen Jahren – auch die breite Mitwirkung aller relevanten Akteure helfen“, glaubt Projektleiter Siemen.

Im Regionalen Fachkräftebündnis Ems-Achse arbeiten neben dem Wachstumsregion Ems-Achse e.V. (mehr zum Thema) insgesamt 19 weitere Partner mit: Die Landkreise Aurich, Emsland, Grafschaft Bentheim, Leer und Wittmund, die Stadt Emden, die Agenturen für Arbeit Emden/Leer und Nordhorn, die Industrie- und Handelskammern für Ostfriesland und Papenburg und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die Handwerkskammern für Ostfriesland und Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, der Arbeitgeberverband für Ostfriesland und Papenburg, der Industrielle Arbeitgeberverband Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, der DGB Region Oldenburg – Ostfriesland und Region Osnabrück – Emsland, die Hochschule Emden/Leer, die Hochschule Osnabrück / Fakultät Management, Kultur & Technik (Lingen).

(Redaktion)


 


 

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