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Parkhaus-Mord in Emden

Ist der Mörder von Lena gefasst?

Im Fall des Mädchenmordes in Emden ist die Polizei offensichtlich einen weiteren Schritt voran gekommen. Am Dienstag wurde dort eine Person festgenommen. Ob es sich tatsächlich um den Täter im Mordfall "Lena" handelt, ist unklar. Das 11-jährige Mädchen war am Samstagabend leblos in einem Parkhaus in Emden aufgefunden worden. Laut Polizei handelte es sich um ein Sexualdelikt.


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Die Stadt Emden hatte am Dienstag nach einem entsprechenden Beschluss des Stadtrats eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen.

Die 11-jährige Lena war am Samstag, den 24. März 2012
gegen 19:30 Uhr tot im City-Parkhaus neben einem Kino in Emden aufgefunden worden. Dieses befindet sich unmittelbar am Bahnhof Emden. Zuvor hatte das Mädchen gegen 17:00 Uhr die elterliche Wohnung mit ihrem Fahrrad verlassen und war mit einem gleichaltrigen Schulfreund zu den Wallanlagen gefahren, um dort Enten zu füttern. Laut Polizei muss das Kind dann zwischen den Wallanlagen und dem nahe liegenden Parkhaus auf ihren späteren Mörder getroffen sein. 

Polizei: Festnahme eine Frage der Ehre

Die Polizei hatte umgehend nach der Tat eine 40-köpfige Mordkommission zusammengestellt. Der Täter wird als junger Mann mit dunkler Kleidung beschrieben. Entsprechendes Bildmaterial der Videoüberwachung, auf dem der mutmaßliche Täter zu sehen sein soll, hat die Polizei am Dienstag veröffentlicht. Die Person ist dunkel gekleidet und trägt eine Kapuze tief in das Gesicht gezogen (siehe Video).

Am Montagabend hatten sich in Emden Tausende Menschen zu einem Trauermarsch zusammengefunden und Blumen abgelegt sowie Trauerkerzen vor dem Parkhaus angezündet. Inzwischen konnte die Polizei eine erste Festnahme vermelden. Ob es sich zweifelsfrei um den Täter handelt, muss sich nun zeigen. Kurz nach der Tat hatte die Polizei auch Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit der Zentralen Polizeidirektion Oldenburg nach Emden entsandt. Diese Beamten sind speziell für Festnahmeeinsätze geschult. Im Zweifel können selbige allerdings auch Festgenommene vor einer aufgebrachten Menschenmenge schützen und der Justiz zuführen. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Polizei und Staatsanwaltschaft womöglich mit einem schnellen Festnahmeerfolg gerechnet haben. Der Tatort für den Mord erfordert Dreistigkeit, die Festnahme  des Mörders eine Frage der Ehre: nur etwa eineinhalb Minuten Gehweite entfernt liegt die Polizeiwache Emdens.

(Redaktion)


 


 

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