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Job-Motor Gründung: Jedes Start-up beschäftigt im Schnitt 15 Mitarbeiter

Sechs von zehn Start-ups haben im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt - Drei Viertel der Gründer wollen in diesem Jahr zusätzliche Jobs schaffen

Gründer aus der Digitalbranche schaffen in Deutschland Tausende Arbeitsplätze. Im Durchschnitt beschäftigt jedes Start-up in Deutschland aktuell 15 Mitarbeiter. Verglichen mit dem Vorjahr ist die Beschäftigtenzahl pro Start-up damit gestiegen, 2015 wurden erst durchschnittlich 13 Jobs gezählt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter rund 150 Start-up-Gründern. Sechs von zehn Start-ups (58 Prozent) geben an, dass sie im vergangenen Jahr neue Mitarbeiter eingestellt haben, nur 4 Prozent mussten Personal abbauen. „Start-ups sind nicht nur von entscheidender Bedeutung für das Gelingen der digitalen Transformation in Deutschland, sie sind auch ein bedeutender Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor“, sagt Bitkom-Geschäftsleiter Niklas Veltkamp.

Und auch in diesem Jahr will die große Mehrheit der Start-ups in Deutschland wieder neue Arbeitsplätze schaffen. Rund drei Viertel (72 Prozent) geben an, dass im Jahresverlauf Neueinstellungen anstehen. Kaum ein Gründer (1 Prozent) plant einen Stellenabbau. Vor allem große Start-ups wollen ihr Personal aufstocken. Bei den Start-ups mit 1 bis 3 Mitarbeitern rechnet nur jedes dritte (37 Prozent) mit Neueinstellungen. Junge IT- und Internet-Unternehmen, die bereits 4 bis 9 Mitarbeiter zählen, wollen dagegen zu 82 Prozent weitere Mitarbeiter einstellen, bei denen mit 10 bis 19 Mitarbeitern sind es 77 Prozent. Und bei den Start-ups mit 20 oder mehr Mitarbeitern wollen 89 Prozent ihre Beschäftigtenzahl ausweiten.

Nicht immer finden Start-ups geeignete Kandidaten für offene Stellen. Jeder vierte Gründer (27 Prozent) nennt einen Mangel an Fachkräften als gravierendes Hemmnis für das eigene Start-up. Veltkamp: „Viele Start-ups würden sogar gerne mehr Leute einstellen. Doch gerade bei Top-Programmierern und anderen Digital-Experten übersteigt die Nachfrage das Angebot auf dem Arbeitsmarkt deutlich – und Start-ups müssen Kandidaten gewinnen, die auch von großen Konzernen mit ganz anderen Möglichkeiten umworben werden.“

(Redaktion)


 


 

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