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Wiefelspütz spricht von "Schlamperei"

Bosbach fordert Aufklärung über verschwundene BND-Pläne

Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), hat vom Bundeskanzleramt Aufklärung über das Verschwinden von Bauplänen für die künftige Zentrale des Bundesnachrichtendienstes (BND) in Berlin verlangt.

Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte er: "Zwei Fragen müssen jetzt beantwortet werden: Bedeutet der Diebstahl für den BND ein Sicherheitsrisiko? Und sind Umplanungen notwendig und was kosten die? Mich würde überdies interessieren, wann die Pläne abhanden gekommen sind und wann das Kanzleramt davon erfahren hat. Denn das Kanzleramt ist die zuständige Aufsichtsbehörde."

Bosbach sprach von einem "ganz gravierenden Vorgang". Der BND mache gemeinhin "auf alles den Stempel streng geheim. Dass die nicht mal geheime Pläne sicher aufbewahren können, das ist schon beachtenswert." 

Medienbericht machte Verlust öffentlich

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, erklärte dem "Kölner Stadt-Anzeiger" ebenfalls: "Der Sachverhalt muss aufgeklärt werden." Denn derlei Informationen gehörten "nicht auf den öffentlichen Markt". Er könne sich allerdings "vorstellen, dass das schlicht Schlamperei ist", so der SPD-Politiker, "und zwar in dem Sinne, dass die Unterlagen verschwunden, aber nicht unbedingt in China sind". Die Pläne verschwanden nach Medieninformationen bereits im vorigen Jahr; dies könnte zu kostspieligen Umbauten zwingen. Die Affäre wurde jedoch erst jetzt nach einem Bericht des Magazins "Focus" bekannt.

(Redaktion / ots)


 


 

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