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Dax zieht im Verlauf deutlich ins Plus

Der deutsche Aktienmarkt hat im Verlauf des Donnerstags die Richtung geändert und sich in die Gewinnzone geschoben. Bis gegen 13:15 stiegt der Dax mit einem Plus von 1,4 Prozent auf 5.912 Punkte, nachdem er am Morgen noch schwach in den Handel gestartet war.

Auch die Nebenwerte drehten. So legte der MDax 1,1 Prozent auf 8.966 Zähler zu. Einzig der TecDax verharrte im Minus. Zwar dämmte er die Verluste ein, notierte aber am Mittag noch immer mit 0,7 Prozent in der Verlustzone bei 687 Punkten.

Die Märkte profitierten davon, dass die Renditen auf zehnjährige italienische Staatsanleihen am Donnerstag wieder unter sieben Prozent fielen. Am Vortag hatten die Bonds der drittgrößten Volkswirtschaft der Euro-Zone diese kritische Marke zwischenzeitlich deutlich überschritten.

Damit verzogen sich auch die Sorgen um den Bestand des Euro-Raums etwas. Der Euro erholte sich daher im Verlauf deutlich von seinem Tagestief und notierte am Mittag bei 1,3636 Dollar. Am Morgen hatte die Gemeinschaftswährung noch bei 1,3540 Dollar gelegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte ihren Referenzkurs am Vortag bei 1,3633 Dollar festgelegt.

Der Dax war zudem von der Vorlage einer ganzen Reihe von Quartalsberichten geprägt. Hier rangierten vor allem Energiewerte in der Spitzengruppe. So legten Papiere von E.on 4,4 Prozent auf 17 Euro zu, RWE-Aktien verteuerten sich trotz eines deutlichen Gewinneinbruchs um 3,9 Prozent auf 29,15 Euro. Die Deutsche Telekom überzeugte die Anleger mit den Fortschritten des Konzerns bei seinem Sparprogramm. Die Aktien legten 3,7 Prozent auf 9,11 Euro zu. Ans Ende der Liste rutschten dagegen ebenfalls nach Quartalszahlen K+S. Die Papiere büßten 3,8 Prozent auf 42,81 Euro ein, nachdem der Konzern die Erwartungen für 2012 gesenkt hatte.

Der MDax wurde angeführt vom Arzneimittelhersteller Stada. Zwar rutschte das Unternehmen in den ersten neun Monaten wegen Abschreibungen auf sein Geschäft in Serbien unerwartet in die Verlustzone. Allerdings wurde am Vormittag auch bekannt, dass die serbische Regierung eine Patronatserklärung für Ausstände auf Lieferungen an staatliche Stellen abgegeben hat. Stada-Aktien gewannen 7,4 Prozent auf 18,50 Euro. Am schlechtesten schnitten dagegen Deutz ab, die ihre Verluste auf 5,2 Prozent ausbauten und bei 3,84 Euro notierten.

Im TecDax setzten sich SMA Solar mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 46,15 Euro an die Spitze. Schwach zeigten sich dagegen Titel von Xing. Sie verbilligten sich um drei Prozent auf 59,49 Euro.

(dapd )


 


 

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