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  • 07.12.2011, 21:12 Uhr
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Weser-Ems

Polizei warnt vor den Gefahren im Straßenverkehr - Aquaplaning und Glätte

Der Einzug des Winters, Stürme und starke Regenschauer veranlassen die Polizei derzeit zu einem Appell an Autofahrer in derWeser-Ems-Region und in Bremen. Diese werden gebeten, in der dunklen Jahreszeit vorsichtig auf den Straßen unterwegs zu sein. Am Mittwoch verloren im Bremer Umland zwei Menschen ihr Leben bei Verkehrsunfällen.

Aufgrund des Winters, der langsam Einzug halte, komme es nicht nur in den frühen Morgen- und Abendstunden zu überfrierender Nässe, sondern auch tagsüber müsse man einen Blick aufs Thermometer werfen, hieß es am Mittwoch von Polizeisprecher Mathias Kutzner von der Polizei in Delmenhorst. Auch am Tage könne es stellenweise vereinzelt zu glatten Straßen kommen, sagte er.

Am Dienstag und in der Nacht zu Mittwoch ereigneten sich alleine im Zuständigkeitsbereich des Beamten eine Reihe von Verkehrsunfällen. Zwar blieb es meist bei Blechschäden oder leichten Verletzungen, "wenn sich ein Pkw überschlägt oder gegen einen Baum prallt, können die Unfallfolgen jedoch oftmals wesentlich schwerer sein", mahnte Kutzner am Mittwoch. 

Kaum hatte der Delmenhorster Beamte die Warnung am Vormittag ausgesprochen, trug sich am Mittwochmittag auch schon ein solcher Unfall zu: gegen 13:35 Uhr überholte in der Gemeinde Dötlingen (Landkreis Oldenburg) ein 18-jähriger Fahranfänger einen Linienbus und kam aus ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw geriet in der Folge auf den Grünstreifen, überschlug sich und schleuderte dann nach rechts quer über die regennasse Fahrbahn. Der Pkw blieb stark beschädigt auf dem anliegenden Radweg stehen, glücklicher Weise wurde der 18-jährige Fahrer nur leicht verletzt. Mit einem Rettungswagen wurde er in ein Oldenburger Krankenhaus gebracht. 

Mehrere tödliche Unfälle

Weniger glimpflich gingen am Mittwoch  zwei Verkehrsunfälle im Landkreis Wesermarsch und im Landkreis Rotenburg/Wümme aus. Gegen 12:50 Uhr fuhr ein Verkehrsteilnehmer, der auf der Landstraße L 135 bei Hagen (i.B.) in Richtung Bremen unterwegs war auf einen haltenden Pkw auf, wurde hierdurch auf Höhe der Gemarkung Dorfhagen auf die Gegenfahrbahn geschleudert und von einem Lkw erfasst. Er erlag seinen schweren Verletzungen. Der 51-jährige Lkw-Fahrer aus Bremervörde und der Insasse des wartenden Pkw, auf den der Mann auffuhr, blieben  unverletzt. Zur Identität des tödlich verunglückten Fahrers konnte die Polizei keine Angaben machen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Unfallstelle voll gesperrt werden. Die Sperrung dauert bis zum Nachmittag an.

Auch auf der Landesstraße 133 von Tarmstedt (Landkreis Rotenburg/Wümme) nach Grasberg ereignete sich am Mittwochnachmittag um 14:22 Uhr ein schwerer Unfall.  Eine von Tarmstedt herannahende 55-jährige Frau aus der Gemeinde Kirchtimker war mit ihrem Golf wegen eines vorausfahrenden Fahrzeugs nach nach links auf die Gegenfahrbahn ausgewichen. Dort kamen ihr eine 32-jährigen Bremerin und ihre 24-jährige Kollegin in einem Passat entgegen. Die Passat-Fahrerin konnte dem Golf dabei nicht mehr ausweichen. Beide prallten frontal aufeinander. Die 55-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle, die beiden Bremerinnen im Passat wurden so schwer verletzt, dass sie mit Rettungshubschraubern Christoph 6 und Christoph Weser in Kliniken nach Bremen und Rotenburg/Wümme geflogen werden mussten. 

Dabei blieb es aber nicht: Hinter dem Bremer Passat war ein 46-jähriger Mann aus Steddorf mit seiner Frau und zwei Kindern in einem Renault Espace unterwegs. Um nicht in die Unfallstelle hereinzufahren, wich der Renault-Fahrer ebenfalls auf die Gegenfahrbahn aus. Dort stieß er mit dem Opel Zafira einer 40-jährigen Frau aus Westertimke zusammen, die auch mit zwei Kindern im Fahrzeug unterwegs war. Die vier Steddorfer und die Opel-Insassen erlitten einen Schock und wurden leicht verletzt. An allen Fahrzeuge entstand Totalschaden.

(Redaktion)


 


 

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