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Brände gelegt

Polizei kann nach Einbruch in Delmenhorster Firma Täter ermitteln

Die Delmenhorster Polizei hat zwei Täter im Alter von 18 und 19 Jahren fassen können, denen u.a. im Juni 2009 ein Einbruch in eine Firma sowie Farbschmierereien zur Last gelegt werden. Der 19-Jährige hat zudem eingeräumt, seit April 2008 insbesondere im Delmenhorster Stadteil Deichhorst weitere Brandlegungen eingeräumt.

Der 18 und der 19-Jährige waren zunächst in der Nacht zum 29. Juni von der Polizei kontrolliert worden, nachdem an der Wildeshauser Straße abgelegte gelbe Säcke in Brand gesetzt worden waren. Im Anschluss an diese Kontrolle ergaben sich nach Polizeiangaben Hinweise, dass der 18 und der 19jährige im Zusammenhang mit einem Einbruch in eine Firma an der Ludwig- Kaufmann -Straße in Delmenhorst stehen könnten. Bei dieser Tat in der Nacht zum 25. Juni dieses Jahres hatten zunächst noch unbekannte Täter mehrere Fenster der betroffenen Firma zerstört und u.a. Farbspraydosen entwendet. Mittels dieser Farbspraydosen waren dann unmittelbar eine Vielzahl von Farbschmiereien verübt worden.

Videoüberwachung führte zur Aufklärung

Die in der Nacht zum 25. Juni im Zusammenhang mit dem Einbruch in die Firma erfolgten Aufnahmen einer Überwachungskamera, die die Einbrecher gefilmt hatte, ergaben bei der Auswertung, dass die am 29. Juni kontrollierten jungen Männer als Täter des Einbruchs und der Farbschmierereien in Betracht kommen. Eine Täterbeschreibung zu einem Inbrandsetzen einer Tujahecke, die in der Nacht zum 21. Mai dieses Jahres verübt worden war, passte dann auch zu einem der Kontrollierte.

Weitere Taten eingeräumt

Bei einer inzwischen erfolgten Wohnungsdurchsuchung bei einem der Tatverdächtigen konnte nach Angaben eines Polizeisprechers Diebesgut aus dem Firmeneinbruch aus der Nacht zum 25. Juni sichergestellt werden. Im Rahmen der polizeilichen Vernehmungen hätten der 18 und der 19-Jährige die Taten inzwischen auch einheräumt, so die Polizei. Der 19-Jährige gestand hierbei neben gelben Säcken auch Hecken, Papiertonnen, Müllcontainer und auch die Plane eines Pkw-Anhängers angezündet zu haben. Zu größeren Schäden kam es dabei nicht, die die Brände jeweils rechtzeitig festgestellt und dann gelöscht wurden.

Hakenkreuze gesprüht

Bei den Farbschmierereinen waren teils auch Hakenkreuze auf die betroffenen Gebäude und Gegenstände aufgesprüht worden. Ein politisches / rechtsextremes Motiv stand aber nach dem Ergebnis der polizeilichen Ermittlung nicht dahinter, sondern Zielsetzung, einen 'Adrenalinschub' durch das Inbrandsetzungen bzw. die Farbschmiereien zu 'erfahren'.

(Redaktion)


 


 

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