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Betriebsratschef Hück fordert Rekord-Sonderzahlung

Der Gesamt-Betriebsratschef von Porsche, Uwe Hück, hat angesichts des Rekord-Ergebnisses der Firma eine angemessene Sonderzahlung für die Belegschaft gefordert.

 "Die Menschen haben enorme Leistung gebracht, deshalb muss auch die Sonderzahlung enorm sein", sagte Hück den "Stuttgarter Nachrichten" (Dienstagausgabe). Erste Diskussionen über den Bonus werde es mit dem Vorstand im Januar geben.

Während im Porsche-Werk in Leipzig ab 2012 in drei Schichten gearbeitet wird, hält Hück dies in Zuffenhausen derzeit noch nicht für notwendig. "In Zuffenhausen fahren wir erst Nachtschichten, wenn das Sinn macht, also wenn wir am Standort täglich 200 Fahrzeuge und mehr bauen." Derzeit sind es laut Hück 162 Autos, jährlich also etwa 36.000.

"Porsche kauft man wegen seines Mythos - keiner braucht dieses Auto, aber jeder will es haben." ( Porsche-Gesamtbetriebsratschef Uwe Hück)

Absage an Porscheproduktion in China

Laut Hück sollen 2012 über 38.000 Autos pro Jahr am Stammsitz in Zuffenhausen gebaut werden. Er setze sich dafür ein, dass der Standort "komplett ausgelastet" werde. "Nach meiner Ansicht muss Porsche aber zwingend bei Porsche gebaut werden", sagte er mit Blick auf den Zusammenschluss mit VW.

Hück lehnt es vehement ab, Fahrzeuge der Marke Porsche in China zu bauen. "Porsche kauft man wegen seines Mythos - keiner braucht dieses Auto, aber jeder will es haben." Er prognostizierte, dass der Mythos verloren ginge, wenn er "globalisiert werden würde". Die Verkaufszahlen würden zurückgehen, weil niemand mehr bereit wäre, Preise über 100.000 Euro zu zahlen

(dapd )


 


 

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