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Neues Kartellrecht soll Pressefusionen erleichtern

Die Bundesregierung will offenbar Fusionen kleinerer und mittlerer Zeitungsverlage erleichtern.


Künftig solle die Fusionskontrolle erst ab einem weltweiten Umsatz der beteiligten Unternehmen von 62,5 Millionen Euro statt wie bisher ab 25 Millionen Euro anwendbar sein, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf einen Referentenentwurf. Zudem dürfe sich das Bundeskartellamt erst bei Inlandsumsätzen eines Unternehmens von 3,13 Millionen Euro und eines weiteren Umsatzes von 625.000 Euro einschalten.

Kleineren und mittleren Häusern mit Auflagen von 100.000 und 150.000 Exemplarenwerde diese Liberalisierung nutzen, sagte der Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger, Hans-Joachim Fuhrmann, dem Blatt. Hingegen gingen die großen Zeitungshäuser wie das Berliner Verlagshaus Axel Springer ("Bild", "Welt") oder die Essener WAZ-Gruppe leer aus.

(dapd )


 


 

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