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  • 22.05.2009, 12:07 Uhr
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Continental/Schaeffler

Prinzip: Opfer rettet Opfer

Die Wirtschaftskrise macht's möglich: Nach dem Fall Porsche/VW scheinen sich auch bei Continental und Schaeffler die Vorzeichen gedreht zu haben. Weil sich der Kleine (Schaeffler) am Großen (Conti) verhoben hat, soll nun laut Medienberichten das einstige Übernahmeopfer das aktuelle Krisenopfer retten.

Ob Gläubiger, einzelne Gewerkschafter und dem Vernehmen nach sogar Maria-Elisabeth Schaeffler - viele finden die Idee toll. Allein: Die Probleme des fusionierten Konzerns löst das alles nicht. Wer die Zügel in der Hand hält, ist egal, wenn die Kutsche unaufhaltsam gen Abgrund steuert. Der von Schaeffler aufgehäufte Schuldenberg in zweistelliger Milliardenhöhe verschwindet nämlich nicht automatisch, nur weil bald wieder Conti das Sagen hat. Genauso wenig rettet der Tausch in der Führungsebene irgendeinen der 4.500 auf der Abschussliste stehenden Jobs bei Schaeffler. Damit es nicht noch mehr werden, muss das Geschäft für die Zulieferer anziehen. Das aber macht die Krise derzeit noch nicht möglich.

(Redaktion)


 


 

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