Sie sind hier: Startseite Weser-Ems Business-News
Weitere Artikel
Milchbauern

Protest-Verbot klingt für Landwirte wie Hohn

Die Richter haben gut reden. Für die Milchbauern muss es wie Hohn klingen, wenn ihnen der Kartellsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf nun vorhält, Preise seien über den Wettbewerb zu regeln und ein Lieferboykott "unbillig" - in anderen Worten: nicht rechtens.

Für unredlich halten die Landwirte etwas ganz anderes: Dass nämlich die auf ihren Höfen erzeugte Milch zum Dumpingsatz verschleudert wird. Da kann man schon auf den Gedanken kommen, das weiße Gold besser gleich in die Gülle zu kippen.

Wohin fließen die EU-Milchhilfen?

Ungeachtet des Gerichtsbeschlusses ist mehr denn je wahrscheinlich, dass die Bauern Wege des Protests finden. Bei ihnen hat sich zu viel Frust angestaut - zumal sie von den politischen Akteuren kaum noch Hilfe erwarten. Klug wäre es allerdings, wenn Bauern- und Milchbauernverband anders als bisher an einem Strang zögen. Zu klären ist überdies die Frage, was aus den bereits geflossenen EU-Milchhilfen geworden ist. Immerhin sollten deutsche Landwirte mehr als eine Milliarde Euro erhalten. Hinzu kommt der Milchfonds mit rund 350 Millionen Euro.

(ots / Neue OZ)


 


 

Protest
Milcchbauern
verbot
Kartellsenat
OLG Düsseldorf
Wettbewerb
Milchpreise
Landwirte

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Protest" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: