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Dax fällt unter die 7.000-Punkte-Marke

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch Federn gelassen und die psychologisch wichtige Marke von 7.000 Punkten unterschritten. Händler verwiesen auf die mäßigen Vorgaben der US-Märkte, die im frühen Handel schwächelten. Der deutsche Leitindex sank um 1,1 Prozent oder 80 Zähler auf 6.999 Punkte. Die Umsätze waren dabei aber eher dünn und zeugten nicht von hohem Verkaufsdruck.

Zu den Verlusten trugen neue Konjunkturdaten aus den USA bei. Die Auftragseingänge für langlebige US-Wirtschaftsgüter legten im Februar zwar zu, fielen aber etwas schlechter aus als erwartet.

Vor allem die Aktien konjunkturabhängiger Titel gaben nach. Papiere von ThyssenKrupp mussten als Dax-Tagesverlierer einen Abschlag von drei Prozent auf 18,85 Euro hinnehmen. Auch die Aktien von K+S schlossen mit 2,2 Prozent Verlust bei 38,92 Euro deutlich im Minus. Dagegen waren weniger konjunkturabhängige Aktien wie Pharmatitel gesucht. Die Papiere von Fresenius Medical Care stiegen um 1,5 Prozent auf 52,87 Euro. Noch besser waren nur der DAX-Tagessieger Infineon, dessen Aktien um 1,8 Prozent auf 7,69 Euro kletterten. Hier sorgte eine Kaufempfehlug von BNP Paribas für Nachfrage. Die Analysten hatten das Kursziel um 30 Prozent auf 9,50 Euro erhöht.

Im MDax, der insgesamt um 1,3 Prozent oder 144 Zähler auf 10677 Punkte nachgab, fielen die Papiere von Gagfah mit einem Plus von 4,8 Prozent auf 6,38 Euro positiv aus dem Rahmen. Das Immobilienunternehmen will bis zu 75 Millionen Euro für den Rückkauf eigener Aktien ausgeben und trennt sich nach Vorwürfen wegen Insiderhandels von seinem Vorstandsvorsitzenden William Joseph Brennan.

Unter Druck standen dagegen die im TecDax notierten Papiere von SolarWorld. Der Kurs des einstigen Vorzeige-Unternehmens für Sonnen-Energie verlor 6,6 Prozent auf 2,71 Euro. Die Analysten von Merrill Lynch hatten das Kursziel auf 1 Euro gesenkt. Der TecDAX gab insgesamt um acht Zähler oder 1,1 Prozent auf 794,17 Punkte nach.

Schlimm erwischte es zudem Praktiker. Die Heimwerkerkette ist im vergangenen Jahr noch tiefer in die roten Zahlen als erwartet. Die Aktie brach um 13,7 Prozent auf 1,81 Euro ein.

Der Euro notierte am Abend (19.00 Uhr) bei 1,3303 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte am Nachmittag den Referenzkurs noch bei 1,3337 US-Dollar und damit lediglich 0,04 US-Cent höher als Vortag festgesetzt.

Mit Material von Dow Jones Newswires

(dapd )


 


 

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