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Schwaches BIP-Wachstums ernüchtert Anleger

Der Dax ist am Dienstag erneut unter die Marke von 6.000 Zählern gerutscht. Als Grund nannten Händler das schwächer als erwartet ausgefallene deutsche Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal. Der Leitindex verzeichnete am Abend ein Minus von 0,5 Prozent auf 5.995 Punkte. Der MDax gab 1,8 Prozent auf 9.149 Zähler nach, der TecDa sank um 1,9 Prozent auf 742 Punkte.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im zweiten Quartal im Vergleich zum ersten Vierteljahr lediglich um 0,1 Prozent gewachsen. Positiv schätzten Händler dagegen ein, dass die Ratingagentur Fitch die US-Kreditwürdigkeit weiter mit der Bestnote "AAA" bewertet.

Nach den von Übernahmephantasien getragenen kräftigen Gewinnen zu Wochenbeginn startete die New Yorker Wall Street mit ebenso satten Verlusten in den Dienstag. Besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten sorgten im frühen Geschäft allerdings für eine leichte Erholung. Auf positives Terrain drangen die Indizes aber nicht vor.

Der Dow-Jones-Index verlor bis 17:50 Uhr (MESZ) 0,3 Prozent auf 11.449 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index gab 0,8 Prozent auf 2.537 Zähler ab. Nach den enttäuschenden Daten zum deutschen Bruttoinlandsprodukt belastete wieder die Angst vor einem globalen Konjunkturabschwung die Kurse. Gleichzeitig befeuerte die Schwäche der größten Ökonomie des Euroraums die Furcht vor einem Zerbrechen des gemeinsamen Währungsgebiets.

Der Euro zog bis zum frühen Dienstagabend weiter an und überstieg abermals die Marke von 1,44 Dollar. Gegen 17:50 Uhr (MESZ) kostete die Gemeinschaftswährung 1,4409 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzwert am Nachmittag auf 1,4360 Dollar festgelegt.

Im Dax verloren MAN 3,2 Prozent auf 65,50 Euro, RWE gaben 2,7 Prozent auf 27,24 Euro ab. ThyssenKrupp fielen um 2,6 Prozent auf 24,07 Euro. Am anderen Ende lagen Fresenius vorn, die 1,3 Prozent auf 68,84 Euro zulegten. Beiersdorf gewannen 0,3 Prozent auf 42,18 Euro, Deutsche Telekom stiegen um knapp 0,1 Prozent auf 9,58 Euro.

Im MDax gaben Hamburger Hafen 6,9 Prozent auf 23,41 Euro ab, Fuchs Petrolub sanken um 6,7 Prozent auf 31,04 Euro. ProsiebenSat.1 verloren 6,7 Prozent auf 14,00 Euro. Gefragt waren vor allem Rational, die 1,3 Prozent auf 171,05 Euro zulegten. Demag Cranes machten 1,2 Prozent gut auf 22,18 Euro.

Im TecDax verloren Suess Microtec 3,3 Prozent auf 7,82 Euro. Gigaset legten 9,2 Prozent auf 3,04 Euro zu.

(dapd )


 


 

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