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Schwache Konjunkturdaten drücken Dax unter 7.000 Punkte

Der Dax ist am Donnerstag wieder unter 7.000 Punkte gefallen und hat damit auf ernüchternde Konjunkturdaten reagiert. Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland, Frankreich und der Eurozone sowie aus China sind im März gesunken und deuten damit auf eine, wenn auch moderate, Schrumpfung der Wirtschaftsleistung hin.

Der Dax büßte bis Handelsende 1,3 Prozent auf 6.981 Punkte ein. Der MDax verlor 0,5 Prozent auf 10.573 Zähler und der TecDax gab 0,8 Prozent auf 778 Punkte nach.

Die bitteren Konjunkturpillen aus Asien und der Eurozone sorgten auch an der New Yorker Wall Street für fallende Kurse. Der Dow-Jones-Index büßte gegen 17:40 Uhr MEZ 0,5 Prozent auf 13.059 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq Composite gab 0,4 Prozent oder auf 3.064 Zähler nach.

Der Euro hat sich am Nachmittag etwas gefangen, nachdem ihm die schwachen europäischen Wirtschaftsdaten am Vormittag zugesetzt hatten. Am Abend kostete die Gemeinschaftswährung 1,3181 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte ihren Referenzkurs am Mittag bei 1,3167 Dollar festgelegt.

Tagesverlierer im Dax waren ThyssenKrupp, die 3,1 Prozent auf 19,26 Euro nachgaben. Auch Commerzbank und Metro standen unter Druck und verloren 3,0 beziehungsweise 2,3 Prozent. Im Plus schlossen lediglich zwei Werte: Adidas gewannen 0,4 Prozent auf 57,89 Euro. Am Abend wird der US-Konkurrent Nike Zahlen vorlegen, und hier sind die Erwartungen hoch. HeidelbergCement legten 0,3 Prozent auf 43,98 Euro zu.

Im MDax fielen Gagfah und Douglas um jeweils 4,0 Prozent auf 5,92 beziehungsweise 35,23 Euro. Sky gaben knapp vier Prozent nach. An der Spitze der wenigen Gewinner standen Lanxess, die nach einem starken Geschäftsjahr 8,5 Prozent auf 61,05 Euro zulegten. SGL Carbon stiegen um 7,8 Prozent auf 36,25 Euro. Der Graphitspezialist hat die Jahresziele für 2011 erreicht und will erstmals nach 1997 wieder eine Dividende ausschütten.

Im TecDax waren Papiere des Mobilfunkdienstleisters Drillisch gesucht. Das Unternehmen hat einen Rechtsstreit mit der Deutschen Telekom beigelegt. Die Aktie gewann 5,2 Prozent auf 8,80 Euro hinzu. Dagegen verloren die Solarworld-Papiere 5,2 Prozent auf 2,95 Euro. Das Unternehmen rutschte 2011 tief in die roten Zahlen.

Mit Material von Dow Jones Newswires

(dapd )


 


 

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