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Niedersächsische Häfen

Umschlag bis ins dritte Quartal 2011 auf Vorjahresniveau

Mit Ablauf der ersten drei Quartale 2011 sind in den Niedersächsischen Seehäfen 34,112 Millionen Tonnen (2010: 34,575 Millionen Tonnen) umgeschlagen worden. Das teilte die Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen am Freitag mit.

Das Gesamtergebnis bewegt sich damit in etwa auf Vorjahresniveau. In den Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham und Papenburg konnten demnach zum Teil hervorragende Einzelergebnisse realisiert werden. Noch immer wird aber der Gesamtumschlag durch den fehlenden Umschlag flüssiger Massengüter in Wilhelmshaven deutlich beeinträchtigt. Grund hierfür ist die Stillegung der dortigen Raffinerie durch den US-Konzern Conoco-Phillips (business-on.de berichtete).

In Brake wurden mit 4,018 Millionen Tonnen von Januar bis September 2011 im Seeverkehr rund 10 Prozent mehr Güter als im Vorjahreszeitraum umgeschlagen (3,647 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Zuwächse gab es etwa beim Umschlag von Futtermitteln (+ 15 Prozent / 1,637 Millionen Tonnen von Januar bis September 2011; 1,428 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Im Stückgutbereich hat sich insbesondere der Umschlag von Zellstoff positiv entwickelt, so dass sich für diesen Geschäftsbereich insgesamt ein Plus von 23 % auf 805.893 Tonnen ergibt (656.621 Tonnen von Januar bis September 2010).

Für den Hafen Cuxhaven macht sich das starke Engagement bei den RoRo-Verkehren bezahlt: Insgesamt sind bis Ende September 263.842 Neuwagen über die Rampen in Cuxhaven gerollt (+ 38 Prozent / 190.598 Fahrzeuge von Januar bis September 2010). Das Gesamtergebnis im Seeverkehr belief sich von Jahresbeginn bis Ende September auf 2,628 Millionen Tonnen (+ 64 Prozent / 1,602 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Zugrunde liegen hier vor allem Lieferungen von Baumaterialien für die laufenden Hafenausbaumaßnahmen.

Der Seehafen Emden verzeichnet mit 3,390 Millionen Tonnen Güterumschlag im Seeverkehr bis Ende September ein Plus von 4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 (3,259 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Beim Automobilumschlag konnte in den ersten neun Monaten des Jahres ein Volumen von 941.831 Fahrzeugen realisiert werden (+ 17 Prozent / 805.377 Fahrzeugen von Januar bis September 2010). Der seeseitige Umschlag von Stückgütern hat sich ebenfalls gut entwickelt: Mit 2,038 Millionen Tonnen wurden von Januar bis September 7 Prozent mehr Güter in diesem Ladungssegment umgeschlagen als von Januar bis September 2010 (1,911 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010).

In Nordenham sind bis Ende September 2,833 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umgeschlagen worden, dies entspricht einem Zuwachs von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (2,442 Millionen Tonnen vom Januar bis September 2010).

Im Hafen Wilhelmshaven gab es erneut Umschlagseinbußen, bedingt durch den fehlenden Umschlag flüssiger Massengüter wie Rohöl, Kraftstoffen und Heizöl, nachdem die in Wilhelmshaven ansässige Raffinerie den Betrieb aufgegeben hat (business-on.de berichtete). Insgesamt belief sich der Umschlag im Hafen an der Jade von Januar bis September 2011 auf 16,804 Millionen Tonnen Güter (- 13 Prozent / 19,299 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Beim Umschlag fester Massengüter wie z.B. Salzen (+ 3 Prozent / 144.373 Tonnen von Januar bis September 2011; 139.643 Tonnen von Januar bis September 2010), konnte dagegen mit insgesamt 2,495 Millionen Tonnen ein Plus von 15 % erreicht werden (2,165 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010).

Der Seehafen Stade wiederholt in den ersten drei Quartalen des Jahres mit 3,828 Millionen Tonnen im Seeverkehr umgeschlagener Güter das Ergebnis des Vorjahreszeitraums nahezu (3,820 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010). Weiter gut entwickelt hat sich in Stade der Umschlag von festen Massengütern (+ 19 % / 2,212 Millionen Tonnen von Januar bis September 2011; 1,866 Millionen Tonnen von Januar bis September 2010).

Leer kommt auf ein Umschlagsergebnis im Seeverkehr von 72.879 Tonnen von Januar bis September (68.810 Tonnen von Januar bis September 2010). Dies entspricht einem Plus von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Binnenverkehr wuchs der Umschlag um 62 Prozent auf 400.796 Tonnen (247.884 Tonnen von Januar bis September 2010).

Der Hafen Oldenburg hat in den ersten drei Quartalen mit 73.474 Tonnen im Seeverkehr rund 9 Prozent weniger Ladung umgeschlagen als noch von Januar bis September 2010 (80.568 Tonnen). Ursächlich war hier vor allem die Sperrung der Hunte Mitte September aufgrund der Havarie des Binnenschiffs MS „Janine“ (business-on.de berichtete). Im Binnenverkehr legte der Oldenburger Hafen dagegen um 20 Prozent zu (521.410 Tonnen von Januar bis September 2011 / 434.423 Tonnen von Januar bis September 2010).

In Papenburg sind von Januar bis September 2011 im Seeverkehr 462.158 Tonnen umgeschlagen worden. Damit wurde ein Umschlagsplus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum generiert (353.730 Tonnen von Januar bis September 2010). Binnenseitig sind in den ersten drei Quartalen 2011 im Hafen an der Ems 220.678 Tonnen umgeschlagen worden (+ 75 Prozent / 125.766 Tonnen von Januar bis September 2010).

(Redaktion)


 


 

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