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Ramsauer: Feldversuch für Lang-Lkw startet voraussichtlich im Sommer

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht nach der Wahlniederlage von Schwarz-Gelb in Baden-Württemberg den Feldversuch für Lang-Lkw in dem Land nicht gefährdet. Er habe bislang weder aus Baden-Württemberg noch aus Hamburg Signale für eine Meinungsänderung bekommen, sagte Ramsauer nach der Verkehrsministerkonferenz am Donnerstag in Potsdam.

Baden-Württemberg und Hamburg gehören zu den Ländern, die sich - zumindest bislang - an dem Feldversuch beteiligen wollten. In beiden Ländern hat jedoch die CDU kürzlich die Macht verloren. Nach Meinung Ramsauers müssten gerade solche Länder mit wichtigen logistischen Knotenpunkten daran interessiert sein, dass der Schwerlastverkehr abnimmt. Er wies zudem darauf hin, dass es in diesen Ländern "eine Fülle von Ausnahmegenehmigungen für überlange und überschwere Lkw" gebe. Für den Fall, dass sich eines der Länder doch gegen die Teilnahme am Feldversuch entscheiden sollte, forderte er eine Rücknahme dieser Ausnahmegenehmigungen.

Forsa-Umfrage: Mehrheit dagegen

Die wesentlichen Voraussetzungen für einen Beginn des Feldversuchs seien geschaffen worden, sagte Ramsauer weiter. In den kommenden Wochen würden nun noch die Details zur wissenschaftlichen Begleitung des Versuchs besprochen, "sodass im Laufe der nächsten Monate, im Sommer vielleicht, mit dem Startschuss gerechnet werden kann". Die Mehrheit der Bevölkerung ist allerdings gegen die Zulassung der bis zu 25,25 Meter langen Riesen-Lkw auf den Straßen. Erst jüngst gab es in einer Forsa-Umfrage eine Mehrheit von 77 Prozent gegen sie.

(dapd )


 


 

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