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Bremen

Teilnehmer von "Frieden fängt klein an" bevölkerten das Rathaus

Insgesamt 300 bremische Schülerinnen und Schüler, die nach den Sommerferien mit einer besonderen Unterrichtseinheit begonnen hatten, konnten am vergangenen Freitag, den 11. September gemeinsam mit Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen den diesjährigen feierlichen Abschluss der Aktion "Frieden fängt klein an" begehen. Insgesamt hatten an dem Projekt rund 1.000 Kinder teilgenommen. Auch Vertreter von sechs Religionsgemeinschaften waren gekommen.

Auf Einladung des Vereins ‚Bremen setzt ein Zeichen der Verbindung zwischen den Religionsgemeinschaften’ lernten Sechstklässler beim Projekt die Weltreligionen besser kennen und bastelten ihre Version eines Friedenstunnels. Letzteren will der Verein 'Bremen setzt ein Zeichen' auch tatsächlich in der Hansestadt realisieren. Bereits seit dem Jahr 2002 läuft die aufwändige Umgestaltung des düsteren Remberti-Tunnels in ein hell leuchtendes Friedenszeichen auf vollen Touren.

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit", schon den jüngsten in unserer Gesellschaft zu vermitteln, dass Fremdes nicht fremd bleiben muss." (Regina Heygster, Vorsitzende 'Bremen setzt ein Zeichen')

Remberti-Tunnel wird Friedenszeichen

Jüdische Lieder singen, arabische Köstlichkeiten backen, religiöse Symbole ausmalen, aber auch verstehen lernen, wie Konflikte entstehen und wie man sie lösen kann, waren inhaltliche Aspekte von ‚Frieden fängt klein an’. „Es ist uns eine Herzensangelegenheit, schon den jüngsten in unserer Gesellschaft zu vermitteln, dass Fremdes nicht fremd bleiben muss“, betonte am Freitag Regina Heygster, Initiatorin des Friedenstunnel-Projekts und Vorsitzende des Vereins. Deswegen gehörten Veranstaltungen, Vorträge und Unterrichtseinheiten zum festen Angebot der Bremer Friedensinitiative.

Projekt gab Anlass für zahlreiche Aktionen

Im vergangenen Jahr fand die Aktion ‚Frieden fängt klein an’ zum ersten Mal statt. Vor einem Jahr begeisterte das Projekt Grundschüler in ganz Bremen. In diesem Jahr standen die Sechstklässler im Mittelpunkt. Im Jahr 2010 wird die Unterrichtseinheit dann erstmals den Bremer Oberstufen angeboten. Die beteiligten Schulklassen aus der Hansestadt seien auch diesmal allesamt sehr unterschiedlich mit dem angebotenen Material umgegangen, so Regina Heygster: so machte sich eine 6. Klasse von der Schule "An der Hermannsburg" auf und besuchte die verschiedenen Religionen in ihren Räumen. Die Gesamtschule Ost wiederum veranstaltete gar einen ganzen Projekttag und lud Vertreter der Glaubensgemeinschaften zu sich ein. Allen gemein war allerdings, dass sie bastelten und sich über eigene Darstellungen der Weltreligionen Gedanken machten, freute sich die Vorsitzende von 'Bremen setzt ein Zeichen'.

Weitere Informationen zur Arbeit des Vereins unter: www.rembertitunnel.de

(Redaktion)


 


 

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