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Bremer 6-Tage-Rennen

Rauchen oder nicht rauchen – das ist hier die Frage!

Ab welchem Zeitpunkt gilt eine Veranstaltung als traditionell? Diese Frage stellt sich 6-Tage-Macher Frank Minder zurzeit sehr häufig. Weil auf Bremer Traditionsveranstaltungen weiterhin geraucht werden darf, wünscht Frank Minder sich das für seine Veranstaltung ebenso.

So alt wie das Schaffermahl (1545) ist das 6-Tage-Rennen natürlich noch nicht, auch die Eiswette ist wesentlich älter (1829) und mit dem ältesten, deutsche Volkfest, dem Freimarkt, (1035) kann es sich erst recht nicht messen. Eines ist aber auch klar: So alt wird das Bremer 6-Tage-Rennen nicht werden, wenn sich die Fronten verhärten.

Die Fronten, das sind Die Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und die Veranstalter des Bremer 6-Tage-Rennens. Leere Plätze in den Logen des AWD-Domes und ein unproblematisch zu durchquerender Innenraum bereiten den Sechstage-Machern große Sorgen. Wer genau hinsieht, stellt fest: In regelmäßigen Abständen findet so etwas wie eine Völkerwanderung statt. Das Ziel dieser Völker sind die Bereiche in den Veranstaltungshallen, in denen geraucht werden darf. Das „Rauchvolk“ würde gerne an der schönen alten Tradition festhalten, sich gemütlich in die Logen zu setzen, Kontakte zu knüpfen und bei Bier, Wein und Zigaretten einen gemütlichen Abend zu verbringen.

Minder lädt Sprecherin des Bremer Gesundheitsressorts ein

„In den Logen sitzen unsere Sponsoren und viele weitere Geschäftsleute aus Bremen und umzu. In dieser ganz speziellen Atmosphäre wird nicht nur gefeiert, sondern es werden auch Geschäftskontakte geknüpft und gepflegt. Es ist schwer, dieses Flair zu vermitteln, man muss es einfach erleben“, beschreibt Frank Minder die Situation in den Logen. Aus diesem Grund hat er die Sprecherin des Gesundheitsressorts, Dr. Petra Kodré, nun eingeladen, das 6-Tage-Rennen heute Abend, am Sonntag oder aber am Montag zu besuchen. „Ich bin fest davon überzeugt, dass es zur Versachlichung der bislang sehr emotional geprägten, öffentlichen Auseinandersetzung beitragen würde, wenn Sie sich vor Ort ein Bild machen würden und die Gelegenheit nutzen, mit unseren Logengästen, Sponsoren, Vertretern der Bremer Wirtschaft und – nicht zuletzt – den Veranstaltern des 6-Tage-Rennens die für alle Beteiligten sehr missliche Situation zu erörtern und nach konstruktiven Lösungsmöglichkeiten zu suchen“, heißt es in der Einladung.

Götz Wenker, Vorsitzender der Geschäftsführung AWD Deutschland, erklärte bei einem Besuch des 6-Tage-Rennens: „Auch als entschiedener Nichtraucher kann ich dieses Verbot überhaupt nicht nachvollziehen. Auf Sicht bedeutet das den Tod dieser Veranstaltung. Herr Minder und sein Team haben mein volles Verständnis für Ihre Sorgen.“

(Redaktion)


 


 

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