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real,- St. Pauli soll bleiben!

„Metro will weltweit 15.000 Arbeitsplätze abbauen, das zum Konzern gehörende Unternehmen real,- in Deutschland wird allein 33 Märkte mit circa 4.000 Menschen schließen – alles wegen der Konjunktur, für Wertsteigerung und Kosteneinsparungen, und alles zu Lasten der Kunden, der Beschäftigten und in Hamburg St. Pauli auch noch zu Lasten des sozialen Miteinanders“, empört sich Katharina Sehne über die Pläne von Metro und real,-.

Der SB-Markt real,- in der Feldstraße in St. Pauli soll nach 35 Jahren geschlossen werden. Er ist sozialer Treffpunkt, wichtige Einkaufsmöglichkeit und nicht zuletzt Arbeitsplatz für rund 100 Menschen. Das Gelände, auf dem der Markt steht, gehört der Stadt Hamburg und wird von der Sprinkenhof AG verwaltet.

Der SB-Markt müsste dringend saniert werden. Den dafür notwendigen Investitionsbetrag in zweistelliger Millionenhöhe will das Unternehmen aber nicht aufbringen, da der jetzige Mietvertrag in 2010 ausläuft und für eine entsprechende Verlängerung aus Sicht von ver.di von Unternehmensseite zu wenig getan wird.

„Die geplante Schließung bedeutet nicht nur Unsicherheit für Beschäftigte und Kunden, auch die Zukunft der Mieter auf dem Gelände wie Autodiva, eine Moschee, die Kneipe ‚Feuerstein‘ und eine Zahnarztpraxis ist fraglich geworden – und all das werden wir nicht einfach hinnehmen“, erklärt Katharina Sehne, zuständige ver.di-Sekretärin.

Sehne weiter: „Unser Ziel ist es, dass die Vertreter der Stadt als Vermieter und die Geschäftsleitung des Unternehmens von real,- sich an einen Tisch setzten und gemeinsam nach Lösungen suchen – für eine Zukunft des Marktes, eine Zukunft für die Mieter und für den Erhalt des sozialen Treffpunktes.“

„Am Freitag werden wir in der Zeit von 13.30 Uhr bis 14.30 Uhr eine Menschenkette um den Markt bilden und ihn damit symbolisch ‚schützend umarmen‘“ kündigt Sehne an.

Bereits heute Abend ab 17 Uhr werden Vertreter von ver.di und Unterstützer Unterschriftenlisten und Flugblätter vor dem St.-Pauli-Spiel verteilen. „Mit den Unterschriften sollen die zuständigen Behörden der Stadt aufgefordert werden, mit der Geschäftsleitung von real,- in Mönchengladbach einen langfristigen Mietvertrag abzuschließen, damit sich notwendige hohe Investitionskosten auch rechnen und es für alle weitergehen kann“, sagt Sehne.

Quelle: ver.di Hamburg

(Redaktion)


 


 

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