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Piraterie

Reeder wollen Soldaten an Bord von Handelsschiffen

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Mit bewaffneten Soldaten an Bord sollen künftig deutsche Handelsschiffe vor Piraten geschützt werden. Das fordert der Verband Deutscher Reeder (VDR). Erste Gespräche mit der deutschen Marine seien erfolgversprechend verlaufen, berichtet die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post in ihrer Samstagsausgabe.

"Piraten sind keine Terroristen. Sie denken kaufmännisch. Fallen Warnschüsse, ergreifen sie erfahrungsgemäß die Flucht", zitiert die Zeitung einen VDR-Sprecher. Die Überfälle vor Somalia und dem Jemen hätten "überraschend stark" zugenommen. Zudem hätten die Piraten ihr Seegebiet deutlich ausgeweitet. In diesem Zusammenhang begrüßte der Reederverband, dass Deutschland die Niederlande am Freitag offiziell um die Auslieferung von zehn somalischen Piraten ersucht hat. Sie hatten im Indischen Ozean einen Hamburger Frachter überfallen und waren von niederländischen Soldaten festgenommen worden.

(Redaktion)



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