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Flughafen Münster/Osnabrück

Retter trainierten bei Notfallübung Zusammenarbeit

Am gestrigen Samstag um 9:30 Uhr wurde am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) eine Notfallübung unter Einbeziehung von Feuerwehr- und Rettungskräften sowie Betreuungsteams aus dem nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt durchgeführt.

Sicherheit hat im Luftverkehr oberste Priorität. Daher werden am Flughafen Münster/Osnabrück – wie für alle internationalen Verkehrsflughäfen vorgeschrieben – alle zwei Jahre Großübungen durchgeführt. 

Übungsszenario: Hubschrauberabsturz am FMO

Das Szenario am Samstag: Ein Hubschrauber der Bundeswehr vom Typ "CH 53" befindet sich im Landeanflug auf eine Vorfeldposition am Flughafen Münster/Osnabrück. Bei der Landung bekommt der mit 27 Passagieren besetzte Hubschrauber Probleme und macht eine Bruchlandung. Von den 27 Fluggästen haben sechs Personen schwere Verletzungen erlitten, sechs Personen sind leicht verletzt worden, und 15 Personen sind unverletzt geblieben. 

Statisten mimten Unfallopfer

Um ein möglichst realistisches Bild der Unfallsituation zu bieten, mimten Statisten die Unfallopfer. Neben der Flughafenfeuerwehr und der Betreuungsgruppe des Flughafens (Careteam) nahmen nach Angaben von Flughafensprecher Andrés Heinemann rund 300 weitere Personen des Feuerwehr-, Rettungsdienstes und der Betreuungseinheiten mit ca. 70 Fahrzeugen aus dem gesamten Kreis Steinfurt an der Übung teil. Das vorgegebene Unfallszenario hat dabei einer sog. "mittleren Schadenskategorie" entsprochen. Feuerwehr- und Rettungskräfte aus Münster und Osnabrück waren deshalb nicht angefordert worden. Am FMO wurde während der Übung ein Krisenstab unter Leitung von Flughafengeschäftsführer Prof. Gerd Stöwer und dem Leiter Flughafenbetrieb, Franz-Josef Thiery eingerichtet. In enger Abstimmung mit der Einsatzleitung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurden dort alle Maßnahmen koordiniert. 

Im Fokus: Betreuung von Angehörigen und Opfern

Der Übungsschwerpunkt lag in diesem Jahr auf der reibungslosen Zusammenarbeit der verschiedenen Betreuungsteams für psychologische und seelsorgerische Betreuung der leicht- und unverletzten Passagiere sowie der Abholer und Angehörigen. In den nächsten Tagen und Wochen wird die gesamte Übung von allen Beteiligten noch einmal im Detail aufgearbeitet. Insgesamt zeigte man sich am FMO aber in einem ersten Resümee bereits sehr zufrieden über den Verlauf. Zu Beeinträchtigungen im regulären Flugverkehr kam es wegen der Übung nicht.

(Redaktion)


 


 

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