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Internetseiten nicht erreichbar

Rewe hat nach Hacker-Angriff weiter Probleme im Internet

Nach dem Hacker-Angriff auf zwei Bildertauschbörsen der Einzelhandelskette Rewe kommt Deutschlands zweitgrößter Lebensmittelhändler nicht zur Ruhe. Der Internet-Dienst "Heise Online" berichtete am Mittwoch, Unbekannte hätten nun offenbar auch den Server der Rewe-Discounttochter Penny gehackt. Im Internet seien Systemdateien aufgetaucht, die vom Server penny.de stammen sollen.

Rewe nehme die Hinweise sehr ernst und habe mit der Analyse des Vorfalls begonnen, zitierte "Heise Online" einen Sprecher der Rewe Group. Das Unternehmen habe die Penny-Website vorsichtshalber vom Netz genommen.

Neben penny.de waren am Mittwochnachmittag auch die konzerneigenen Seiten rewe.de, rewe-group.de und toom.de nicht erreichbar. Auf penny.de hieß es: "Auf unserer Homepage werden momentan Wartungsarbeiten durchgeführt. Wir sind bald wieder für sie da." Auf den anderen Seiten war zu lesen. "Diese Seite befindet sich aktuell im Wartungszustand." Von Rewe war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Hacker Zugang zu zwei Rewe-Bildertauschbörsen verschafft und danach zahlreiche Datensätze von Rewe-Kunden mit E-Mail-Adressen und Passwörtern ins Internet gestellt. Sensible Daten wie Kreditkartennummern oder Bankverbindungen waren in diesen Datenbanken nach Unternehmensangaben zwar nicht gespeichert. Dennoch fürchten Experten einen Missbrauch der Daten, da erfahrungsgemäß viele Nutzer dasselbe Passwort bei mehreren Internetdiensten benutzen.

(dapd )


 


 

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