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Rheinland-Raffinerie Köln

Leck geschlagene Pipeline: Kerosinsee auf dem Grundwasser soll abgepumpt werden

Im Bereich der vom Mineralölkonzern Shell betriebenen Rheinland-Raffinerie im Kölner Stadtteil Wesseling ist es durch ein Pipeline-Leck zu einer umfangreichen Kontaminierung des Bodens gekommen. Etwa 1 Mio Liter Kersoin sollen aus einer defekten Pipeline in den Boden gesickert sein. Nach Angaben des Unternehmens hat man auch im Grundwasser Kerosin gefunden. Dieses soll auf dem Grundwasser schwimmen.

Der Schaden war bereits Ende Juli 2012 festgestellt und eine Pumpstation in Betrieb genommen worden, um das auf der grundwasserführenden Erdschicht aufschwimmende Kerosin abzupumpen. Die Anlage alleine reicht jedoch nicht aus.

Nachdem erst kürzlich vier sogenannte Grundwassermessstellen fertiggestellt worden waren, hat laut einem Bericht des Westdeutschen Rundfunks inzwischen ein Unternehmen vom Niederrhein mit der Bohrung von rund 15 neuen Brunnen begonnen. Durch spätere Probenentnahmen soll später für die geplanten Sanierungsarbeiten des Bodens geklärt werden, wo die Ränder des unterirdischen Kerosinsees verlaufen. Die Beprobungen erfolgen in 15 Meter Tiefe.

Ursache für den Schaden könnte eine stromführende Wasserleitung im Boden gewesen sein, die sich in der Nähe der Pipeline befindet. Hierdurch war nach Shell-Angaben im WDR eine Bitumenschicht in Mitleidenschaft gezoegn worden wodurch es letztlich zu einer Beschädigung der Pipeline kam.

(Redaktion)


 


 

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