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Rieck kommt von Volkswagen

Neuer Verkaufschef soll schwachen Opel-Absatz beflügeln

Die angeschlagene Automarke Opel hat einen neuen Verkaufschef, der die anhaltende Absatzschwäche stoppen soll. Der Aufsichtsrat ernannte am Mittwoch den 55 Jahre alten bisherigen VW-Manager Alfred Rieck zum Vertriebs- und Marketingchef, wie Opel in Rüsselsheim mitteilte. Der glücklose Vorgänger Alain Visser war schon vor Wochen abgelöst worden und verlässt den Konzern.


Rieck wechselt von Volkswagen zu Opel. Er war zuletzt stellvertretender China-Chef von Volkswagen. Rieck war dabei für den erfolgreichen Aufbau der Marke Skoda auf dem chinesischen Markt verantwortlich. Zuvor war er unter anderem Leiter von Skoda Deutschland und Verkaufsleiter für Luxusautos von VW in Wolfsburg.

Der Opel-Vorstandsvorsitzende Karl-Friedrich Stracke sagte, Rieck sei ein "hervorragender Fachmann", der gezeigt habe, "dass er eine Marke führen und entwickeln und damit Marktanteile und Verkäufe steigern kann".

Der Opel- Aufsichtsrat war am Stammsitz Rüsselsheim zusammengekommen, um außerdem Pläne gegen die anhaltende Ertragsschwäche des Autoherstellers zu besprechen. Das Gremium wolle Schritte zu einem profitableren Geschäft erörtern, sagte eine Opel-Sprecherin vor Sitzungsbeginn. Entscheidungen zu Werksschließungen stünden nicht auf der Tagesordnung.

Opel setzte zuletzt ein Fünftel weniger Autos als im Vorjahr ab und verbuchte 2011 einen Verlust von 523 Millionen Euro. Zuletzt hatte Firmenchef Stracke klargestellt, dass bis Ende 2014 kein Werk geschlossen werde.

(dapd )


 


 

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