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Symposium "Stadt, Land, Flucht?"

Chancen und Risiken der zunehmenden Urbanisierung für die Ökosysteme

Ein Symposium in Hamburg widmete sich kürzlich unter dem Titel "Stadt, Land, Flucht? den Chancen und Risiken der zunehmenden Urbanisierung für die Ökosysteme.

In den letzten Jahrzehnten verzeichnet die Welt ein immer stärkeres urbanes Wachstum. In naher Zukunft werden aufgrund der fortschreitenden Landflucht 2/3 der Weltbevölkerung in städtischen Großräumen und Megacities leben. Schon heute hat diese Entwicklung schwerwiegende Folgen für Mensch und Natur: rd. 1 Milliarde Menschen leben in Slums ohne Zugang zu frischem Trinkwasser, ohne sanitäre Anlagen und ohne Strom. Darüber hinaus sind Städte verantwortlich für 80% des globalen Energiebedarfs und 3/4 der Treibhausgasemissionen. Eine nachhaltige Stadtentwicklung wird damit wichtiger denn je.

Urbanisierung stellt Stadtplaner vor Herausfordeurngen

Über verschiedene Lösungsansätze diskutierten Referenten und Plenum der von der Michael Otto- Stiftung ausgerichteten veranstaltung. Bei unterschiedlichen Sichtweisen waren sich dennoch alle einig, dass dringender Handlungsbedarf besteht und dass eine nachhaltige Gestaltung und Organisation der urbanen Räume eine Schlüsselrolle für eine zukunftsfähige globale Entwicklung spielt. Urbanisierung stellt Stadtplaner und Naturschützer in Europa vor ebenso große Herausforderungen wie in Asien oder Afrika.

(Redaktion)


 


 

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